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25. und 26. März 2020
RheinMain Congress Center
Wiesbaden
Friedrich-Ebert-Allee 1

Finanzmarkt-Ausblick 2020

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Wie geht es 2020 weiter mit der Weltwirtschaft und was bedeutet der Führungswechsel an der EZB-Spitze für die europäische Geldpolitik? PIMCO-Chefökonom Joachim Fels erläutert im Video den Konjunkturausblick und die Schlussfolgerungen für die Asset-Allokation.

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Gordon Brown zu No-Deal: "Wahrscheinlich Chaos"

Der Ex-Premier, Polit-Insider und Star-Vortragende des am 26. Februar beginnenden INSTITUTIONAL MONEY KONGRESSES nimmt knapp sechs Wochen vor dem Austritts-Termin Stellung zu den möglichen Brexit-Szenarien. Im Falle eines No-Deal geht er von chaotischen Zuständen aus.

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gordon brown, emmanuel macron
Auch nach seiner Zeit als Premier steht Gordon Brown (2. v. li) in aktivem Dialog mit den Entscheidungsträgern dieser Welt – wie etwa mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron (2. v. re.) und dessen Finanzminister Bruno Le Maire (re.) anlässlich des Rendez-vous de Bercy in Paris. Entsprechend exklusiv sind seine Insights zu Brexit, Europa und Britannien, die der Star-Vortragende exklusiv mit den Teilnehmern des 12. INSTITUTIONAL MONEY KONGRESSES teilen wird.
© Marlene Awaad / Bloomberg

"Denk ich an Britannien in der Nacht ..." so, oder so ähnlich könnte man  dem ehemaligen britischen Premier Großbritanniens, Gordon Brown, Heinrich Heines Worte dieser Tage (stark paraphrasiert) in den Mund legen. Brown, der auf dem 12. INSTITUTIONAL MONEY KONGRESS zu einem der Star-Redner gehört, hat sich im Rahmen der Anti-Brexit-Kampagne vehement für einen Verbleib des Königreiches in der Union stark gemacht. Nach dem allseits bekannten Ausgang des Votums hat der als streitbar geltende Polit-Profi jedoch nicht, wie vielleicht erwart- und verzeihbar, die Waffen gestreckt, sondern sich weiter für eine möglichst schonende Auflösung der Situation ins Zeug gelegt. Wie berichtet, hat vor allem Browns Vorschlag eines Bürgerparlaments für Aufsehen gesorgt. Dieses "'People's Parliament' müsste über Autorität verfügen und ein wahrer Repräsentant des Volkes sein", forderte der Ex-Premier.

Die größte Rebellion
Zur Umsetzung dieses Vorschlags – der in gewisser Weise zu einer Entmündigung der Regierung in der Brexit-Frage geführt hätte – ist es nicht gekommen. Entsprechend ernüchtert hat sich der Ex-Premier gegenüber "INSTITUTIONAL Money" zum Thema Brexit gezeigt: Angesichts der "größten Rebellion die das politische und wirtschaftliche Establishment Großbritanniens je erlebt hat", sei es verheerend, in welchem Ausmaß "dem Land jetzt hinsichtlich eines best möglichen Ausweges die Zeit davon läuft."

Im selben Maß verringere sich auch die Zahl der zur Verfügung stehenden Optionen. "Eine bilaterale Lösung, wie es sie zwischen der EU auf der einen und Norwegen, der Schweiz und Kanada auf der anderen Seite, bereits gibt, verfügt über keine parlmentarische Mehrheit. Neuwahlen sind bereits abgelehnt worden und eine Zollunion wurde vom Parlament ebenfalls abgeschmettert", zählt der ehemalige Premier die zerschlagenen Lösungsansätze auf.

Demach blieben, abgesehen von einem No-Deal nur eine Reihe an lauwarmen Alternativen, die alle darauf hinauslaufen, Zeit für weitere Verhandlungen und allenfalls ein neues Referendum mit abgewandeltem Inhalt zu finden.

Wahrscheinlich Chaos
Kommt es vor diesem Hintergrund tatsächlich zu keinem Deal, und fällt das Verhältnis zwischen EU und Britannien auf WTO-Niveau zurück, "sind gewaltige Unsicherheit und wahrscheinlich Chaos die Folge". Besonders kritisch – und von EU-Seite wahrscheinlich unterschätzt – gestaltet sich dabei die dadurch entstehende "harte Grenze" zwischen Nordirland und der Republik Irland. Das Wiederaufflammen von alten Ressentiments und Nationalismen ist zu befürchten, erste Gewaltakte hat es in diesem Zusammenhang ja schon gegeben. (hw)



Wenn Sie sich für die Thesen des britischen Polit-Insiders Gordon Brown interessieren, dann gibt es für Sie einen Pflichttermin: Denn am 26. und 27. Februar 2019 findet im Frankfurter Congress Center der 12. INSTITUTIONAL MONEY KONGRESS statt. Einer der Star-Vortragenden? Genau: Gordon Brown.

Die Besucher des Kongresses können sich aber auch auf weitere renommierte Keynote-Speaker freuen, wie den frisch gekürte Wirtschaftsnobelpreisträger Paul Romer, den Ökonom Jeremy Rifkin oder die Topökonomin und Wirtschaftsweise Isabel Schnabel.

Dem nicht genug: Über mehr als hundert Fachvorträge, Workshops oder Gruppengespräche zu spezifischen Themen, die institutionellen Investoren in der täglichen Praxis immer wieder – oder aber auch zum ersten Mal – begegnen, wird im Rahmen des Kongresses für den entscheidenden Informationsvorsprung gesorgt.

Anmeldungen zu diesem hochkarätig besetzten und hoch informativen Kongress, der ausschließlich institutionellen Investoren als Besucher vorbehalten ist, sind ab sofort möglich. Einfach auch die Schaltfläche klicken.



 

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