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Institutional Money Kongress 2019

26. und 27. Februar 2019
Congress Center, Frankfurt
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Fisch Asset Management: Kaufsignal bei Corporate Bonds

Das Credit-Segment „Unternehmensanleihen Global“ feiert nach dem Ausverkauf Ende 2018 sein Comeback. Das hat gute Gründe, erklärt Oliver Reinhard, Senior Portfolio Manager bei Fisch Asset Management in Zürich. Aber auch andere Credit-Segmente sollten sich Investoren wieder genauer ansehen.

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© ar130405 / stock.adobe.com

Institutionelle Investoren sollten vielleiht rasch auf die Kurserholung bei weltweiten Unternehmensanleihen setzen. Der bisherige Start ins Jahr 2019 verlief für diese Anlageklasse jedenfalls nach Maß. „Eine besonders wichtige Unterstützung erhielten die globalen Kreditmärkte aus den USA. Die von der Notenbank Fed avisierte ‚Zinspause‘ sorgte für eine enorme Stabilisierung. Die Kombination von einer Abkehr der straffen US-Geldpolitik zusammen mit einem immer noch global vorherrschenden Niedrigzinsniveau macht Corporates in der Asset Allokation zum jetzigen Zeitpunkt besonders attraktiv“, erklärt Oliver Reinhard, Senior Portfolio Manager bei Fisch Asset Management in Zürich, in einer aktuellen Markteinschätzung.


Veranstaltungshinweis: 
Fisch Asset Management hält am 12. Institutional Money Kongress, der von 26. bis 27. Februar 2019 im Frankfurter Congress Center stattfindet, einen Workshop zum Thema Hochzinsanleihen. Mehr Informationen dazu nachfolgend. Eine Kongress-Anmeldung ist u.a. HIER möglich, wobei die Anmeldefrist am 21. Februar 2019 endet.Reservieren Sie noch rasch ihren Sitzplatz!


Investoren kaufen wieder Corporate Bonds
Die Aussagen bei der jüngsten Fed-Sitzung wirkten sich positiv auf den Markt von Unternehmensanleihen in US-Dollar aus. Daher stieg die Nachfrage, auch bei Neuemissionen, umgehend an. Aktuell sind US-Investment-Grade-Neuemissionen 4,5 Mal überzeichnet, ein deutlicher Anstieg im Vergleich zu den Vormonaten. „Dies gilt für Unternehmensanleihen in US-Dollar auch außerhalb der USA. Wir sehen hier gerade eine Reaktion der Investoren, die sowohl auf das verbesserte Rendite/Risiko-Profil reagieren als auch auf die Tatsache, dass Staatsanleihen plötzlich deutlich weniger attraktiv geworden sind. Entsprechend gab es nach Erhebungen der Investmentbank Bank of America Merrill Lynch den höchsten wöchentlichen Zufluss im Segment „USD Investment Grade“ seit Februar 2015 – eine Bewegung, die ebenfalls zur Stabilisierung des Markts beiträgt“, sagt Reinhard.

HY-Bond-Markt wieder im Gleichgewicht
Neben dem Segment Investment Grade lohnt sich Reinhard zufolge auch ein Blick auf High-Yield-Anleihen. Aus Bewertungssicht scheinen Hochzinsanleihen ein neues Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage infolge der Credit-Spread-Ausweitung im letzten Quartal gefunden zu haben. Beim globalen Junk-Bond-Markt hat sich die laufende Verzinsung um über zwei Prozentpunkte erhöht auf aktuell rund 6,5 Prozent, was auch bei wiederkehrender Volatilität ausreichend entschädigen dürfte. „Wir legen im Segment High Yield ein Hauptaugenmerk auf die Qualität und bevorzugen Papiere mit dem Rating BB, wo wir so genannte Rising Stars identifizieren. Dies sind Unternehmen, bei denen wir in absehbarer Zukunft eine Hochstufung des Ratings auf Investment Grade erwarten. Momentan sehen wir Chancen im Bereich Energie, unter der Voraussetzung, dass der Ölpreis nicht unter 40 US-Dollar fällt“, meint der Spezialist für globale Unternehmensanleihen.

Emerging Markets Corporate Bonds interessant
Fisch Asset Management schätzt auch die gute Ausgangslage der Emerging Markets. Laut Reinhard haben dortige Unternehmen im Vergleich zu den Industrienationen deutlich bessere Firmenbilanzen. Dazu kommen die technischen Marktmechanismen. Hier führen rekordtiefe Nettoneuemissionen von Corporates zu einer intakten Nachfragedynamik. Zu dem profitieren die Schwellenländer von der guten Konjunktur in den USA.

Geheimtipp: Naher Osten
Innerhalb der Emerging Markets bevorzugt der Senior Portfolio Manager den Nahen Osten: „Diese Region besticht durch die Qualität der Firmen und höhere Kupons im Vergleich zu den Industrienationen. Auch sehen wir hier aktuell weniger politische Unsicherheiten als in anderen Regionen, beispielsweise in Venezuela, Mexiko oder der Ukraine. So können Corporates aus dem Nahen Osten als stabilisierende Pfeiler im Portfolio wirken. Derzeit halten wir die Bereiche Banken und Versorger für besonders aussichtsreich. Um spezifischen Risiken aus dem Weg zu gehen und die vielfältigen Opportunitäten zu nutzen, gilt generell bei Unternehmensanleihen: go global – not local. Für den Erfolg sind dabei aktives Management und Bond-Picking entscheidende Faktoren.“ (aa)

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