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Institutional Money Kongress 2021 Save the Date!

24. und 25. März 2021
RheinMain Congress Center
Wiesbaden

| Märkte
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Der DAX: Eine hochwertige Angelegenheit

Überbewertet? Das Analyseteam vom M.M.Warburg ortet relativ hohe Bewertungen. Das macht die Märkte im Falle von ungüstigen exogenen Entwicklungen, wie etwa dem Handelsstreit für schmerzhafte Rücksetzer anfällig. Auf der anderen Seite: Wenn alles klappt sind für den DAX auch die 14.000 möglich.

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Dynamik zeichnete 2019 aus – damit das so bleibt, muss das Umfeld mitspielen.
© studio v-zwoelf / stock.adobe.com

Trotz anhaltender politischer Unsicherheiten, schwacher Konjunkturdaten und enttäuschenden Unternehmensgewinnen haben die Börsen in den vergangenen zwölf Monaten ihre Vorjahresverluste wieder wettgemacht und zum Teil neue historische Höchststände erreicht. Geholfen hat eine expansive Geldpolitik, die zu günstigeren Finanzierungsbedingungen führt und risikoreichere Anlagen stützt. Angesichts der gestiegenen Aktienmarktbewertungen ist eine Deeskalation im Handelsstreit zwischen China und den USA eine notwendige Voraussetzung für eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung an der Börse – und für bessere konjunkturelle Rahmenbedingungen.



 

Angesichts der hohen Aktienmarktbewertungen würden im Fall einer Rezession wohl empfindliche Kursverluste drohen. Eine stabilere Wirtschaftslage ist von daher Voraussetzung dafür, dass sich die positive Börsenentwicklung fortsetzt. Doch selbst in diesem Fall hält MMW das weitere Kurspotential für begrenzt. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die sehr gute Kursentwicklung in diesem Jahr – viele Aktienindizes konnten um mehr als 20 Prozent zulegen – nicht von einem ähnlichen Anstieg der Unternehmensgewinne begleitet wurde

Das DAX-KGV ist von elf zu Beginn des Jahres auf mittlerweile gut 14 angestiegen. Im Vergleich zum Durchschnitt der vergangenen 15 Jahre, der bei zwölf liegt, sind somit auch deutsche Aktien vergleichsweise hoch bewertet. Rechtfertigen lässt sich die Bewertungsprämie von etwa 20 Prozent nur mit Blick auf die Bewertung von Staats- und Unternehmensanleihen oder von alternativen Anlagen wie Immobilien, Edelmetallen oder Kunstgegenständen, die sogar noch teurer geworden sind.

Für die 30 DAX-Unternehmen rechnet das Analyseteam vor dem Hintergrund unserer konjunkturellen Einschätzung mit einem Gewinnwachstum von rund sieben Prozent, was wiederum bedeutet, dass die 14.000 Punkte aus M.M.Warburg-Sicht erreichbar sind. (hw)



Mehr exklusive Einblicke in die Sichtweise von M.M.Warburg erhalten Sie auf dem Institutional Money Kongress, der am 25. und 26. März in Wiesbaden stattfindet etwa über die weiter unten angeführte Veranstaltung. Reservieren können Sie sich, wenn Sie für den Kongress angemeldet sind, über einen Klick auf die Veranstaltung selbst:

 

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