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Institutional Money Kongress 2021 Save the Date!

24. und 25. März 2021
RheinMain Congress Center
Wiesbaden

| Märkte
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Das war die große J.P. Morgan AM-Neujahrskonferenz!

Die Neujahrskonferenz von J.P. Morgan Asset Management bot professionellen Marktteilnehmern eine ideale Gelegenheit, um sich umfassend über die neuesten Entwicklungen auf den wichtigsten Investmentmärkten zu informieren und dadurch bestens informiert durch das begonnene Anlagejahr zu kommen.

Iain Stealey, JP Morgan Asset Management
Iain Stealey: „2020 wird herausfordernder als 2019“
Iain Stealey, CIO and Head of Global Aggregate Strategies bei der Global Fixed Income, Currency and Commodities (GFICC) Group sprach im Vortrag „Making sense of nonsensical Yields“ über die Aussichten des Rentenmarkt.

Auch Stealey erwartet keine Änderungen der Fed Funds Rate für 2020, gleiches gilt für die EZB. Während bei Anleihen westlicher Emittenten nur niedrige Renditen geboten werden, sieht dies bei den Emerging Markets anders aus.

Vor dem Hintergrund besserer Konjunkturdaten in den aufstrebenden Ländern seien auch deren Anleihen für Investoren zumindest aus diesem Blickwinkel aus Momentumsicht wieder interessant bewertet. Zwar gelte auch Emerging Market Debt (EMD) auf klassisch betrachteter Indexebene nicht mehr als billig.

Wenn man aber „Verzerrungen“ wie das in Default befindliche Venezuela und die sehr teuer bewerteten, neu und hoch in vielen EMD-Indizes gewichteten Golfstaaten herausrechne und sich den großen Rest ansehe, könnten Investoren Renditeaufschläge (Spreads) von ca. 350 Basispunkten zu US-Treasuries lukrieren, was auf Drei-Jahres-Sicht günstig sei. Zur Orientierung: Im Jahr 2017 betrug der Spread lediglich ca. 180 Basispunkte, im EM-Krisenjahr 2015 rund 420 Basispunkte.
 
© Alfred Arzt

Die zahlreichen Profianleger, die zur Neujahreskonferenz von J.P. Morgan Asset Management in Wien gekommen sind, haben ihr Erscheinen sicherlich nicht bereut. Immerhin fünf Vorträge sorgten dafür, dass für jeden Besucher und jeden Geschmack etwas Interessantes dabei war.

Den Eröffnungsvortrag mit dem Titel „A Guide to the Markets: Navigating political risk in 2020“ hielt J.P. Morgan Asset Managements Chief Market Strategist, EMEA, Karen Ward. Sie erläuterte, wo wir im derzeitigen Zyklus stehen und in wieweit Investoren politische Risiken auf der Rechnung haben sollten. Eine ausführlichere Zusammenfassung von Wards Vortrag finden Sie HIER.

Die „Big Points“ aus einem „anderen Blickwinkel“ beleuchtete John Bilton, Global Head of Strategy des Multi-Asset-Solution-Teams im Vortrag „Beyond geopolitics: Populism, inequality, income and asset prices“.

Über die Aussichten von US-Aktien referierte in einer „Breakout Session“ Christian Preussner, Co-Head Client Portfolio Management, von J.P. Morgan AMs US Equity Group, während zeitgleich Schwellenländermärkte-Experte Dennis Eldrigde über die Aussichten asiatischer Aktien abseits Chinas sprach.

Last but not least erörterte Iain Stealey, CIO and Head of Global Aggregate Strategies bei der Global Fixed Income, Currency and Commodities (GFICC) Group die hauseignen Prognosen zu den Rentenmärkten. (aa) / (aem)


J.P. Morgan Asset Management ist einer der vielen, namhaften Sponsoren des 13. Institutional Money Kongresses (25. bis 26. März 2020 im Wiesbadener Congress  Center) und hält zum Thema Core Investments in der Real Assets-Welt einen Workshop.  Nähere Informationen sowie eine Anmeldemöglichkeit finden Sie nachfolgend.

 

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