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25. und 26. März 2020
RheinMain Congress Center
Wiesbaden
Friedrich-Ebert-Allee 1

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Das war die große J.P. Morgan AM-Neujahrskonferenz!

Die Neujahrskonferenz von J.P. Morgan Asset Management bot professionellen Marktteilnehmern eine ideale Gelegenheit, um sich umfassend über die neuesten Entwicklungen auf den wichtigsten Investmentmärkten zu informieren und dadurch bestens informiert durch das begonnene Anlagejahr zu kommen.

Karen Ward, JP Morgan Asset Management
Karen Ward: „Probleme macht die Politik, nicht die Wirtschaft“
Die Chief Market Strategist, EMEA, Karen Ward, glaubt, dass der Konjunkturzyklus trotz eines immer engeren US-Arbeitsmarkts noch länger gut laufen werde. „Denn Sparquoten und Inflationsraten indizieren, dass noch genug Zeit auf der Uhr übrig ist“, erklärte Ward in Anlehnung an den US-Profisport. So seien sowohl in den USA als auch in Deutschland die Sparquoten im positiven Bereich und höher als in den Vorjahren. Auch an der Inflationsfront herrscht Ruhe, sodass die Zentralbanken weiterhin die Märkte mit Liquidität versorgen können. Die Fed werde dieses Jahr die Leitzinsen nicht mehr ändern.

Ernsthafte Rezessionsgefahren zeige der schwache ISM-Manufacturing-Subindex für neue Bestellungen, während andere Indikatoren wie beispielsweise der „Conference Board Leading Credit Index“ noch im grünen Bereich liegen. Wirtschaftliche Probleme durch eine schwächere Weltkonjunktur bekämen laut Ward weniger die USA, sondern vor allem Exportländer wie insbesondere Deutschland zu spüren. Schuld daran sei aber nicht ursächlich die Realwirtschaft, sondern die (US)-Politik, die für Unsicherheit und damit für Zurückhaltung bei den Unternehmensinvestitionen sorge. „Probleme macht die Politik, nicht die Wirtschaft“, betonte Ward.
Vor diesem Hintergrund sollten Investoren ihre Portfolios stabiler aufstellen, ohne jedoch zu viel von der Upside aufzugeben. Für optimistische Investoren empfiehlt Ward asiatische Schwellenländeraktien, pessimistischen Anlegern Staatsanleihen bester Bonität und Alternative Investments wie Infrastruktur. Als „goldener Mittelweg“ böten sich OECD-Aktien, insbesondere Large Caps aus dem Bereich Quality und Value an. Aber auch „High-Grade-Credit“ empfahl Ward.
 
© Alfred Arzt

Die zahlreichen Profianleger, die zur Neujahreskonferenz von J.P. Morgan Asset Management in Wien gekommen sind, haben ihr Erscheinen sicherlich nicht bereut. Immerhin fünf Vorträge sorgten dafür, dass für jeden Besucher und jeden Geschmack etwas Interessantes dabei war.

Den Eröffnungsvortrag mit dem Titel „A Guide to the Markets: Navigating political risk in 2020“ hielt J.P. Morgan Asset Managements Chief Market Strategist, EMEA, Karen Ward. Sie erläuterte, wo wir im derzeitigen Zyklus stehen und in wieweit Investoren politische Risiken auf der Rechnung haben sollten. Eine ausführlichere Zusammenfassung von Wards Vortrag finden Sie HIER.

Die „Big Points“ aus einem „anderen Blickwinkel“ beleuchtete John Bilton, Global Head of Strategy des Multi-Asset-Solution-Teams im Vortrag „Beyond geopolitics: Populism, inequality, income and asset prices“.

Über die Aussichten von US-Aktien referierte in einer „Breakout Session“ Christian Preussner, Co-Head Client Portfolio Management, von J.P. Morgan AMs US Equity Group, während zeitgleich Schwellenländermärkte-Experte Dennis Eldrigde über die Aussichten asiatischer Aktien abseits Chinas sprach.

Last but not least erörterte Iain Stealey, CIO and Head of Global Aggregate Strategies bei der Global Fixed Income, Currency and Commodities (GFICC) Group die hauseignen Prognosen zu den Rentenmärkten. (aa) / (aem)


J.P. Morgan Asset Management ist einer der vielen, namhaften Sponsoren des 13. Institutional Money Kongresses (25. bis 26. März 2020 im Wiesbadener Congress  Center) und hält zum Thema Core Investments in der Real Assets-Welt einen Workshop.  Nähere Informationen sowie eine Anmeldemöglichkeit finden Sie nachfolgend.

 

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