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25. und 26. März 2020
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Das war die BlackRock-Winterkonferenz 2018 – mit Fotogalerie

Martin Lück, Investment-Chefstratege von BlackRock für die Region DACH und CEE, rät Investoren, ihre Portfolios im kommenden Jahr stabiler aufzustellen. Ganz von Aktien abwenden sollten sich Profianleger jedoch nicht. Das hat gute Gründe...

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© Marlene Fröhlich / FONDS professionell

"2018 war ein anstrengendes Jahr", eröffnete Martin Lück, BlackRocks Chief Investment Strategist für Deutschland, Schweiz, Österreich und CEE, seinen im Rahmen der in Wien veranstalteten "BlackRock Winterkonferenz" präsentierten Marktausblick auf 2019. "2018 fühlte sich wie 2017 an. Im Vorjahr war jedoch an den Märkten noch Geld zu verdienen", erklärte Lück vor dem Hintergrund, dass die meisten Investoren dieses Jahr höchstwahrscheinlich sowohl auf der Aktien-, als auch auf der Rentenseite eine negative Performance verzeichnen werden.

Wer aller zur Winterkonferenz kam, können Sie einer ausführlichen Fotogalerie entnehmen: 

Lück ging in Folge auf die Unterschiede im Marktumfeld zwischen 2017 und 2018 ein und veranschaulichte Änderungen respektive Verschlechterungen bei makroökonomischen Faktoren wie "Wachstum", "Inflation", "Geldpolitik und (Re)-Finanzierungsbedingungen" und "Makro-Unsicherheiten" anhand von "Emojis" (siehe die Grafik unten). "Der Schutzschild bröckelt und verschwindet langsam", erklärte Lück angesichts der sich verschlechternden fundamentalen Daten.

Was sich an der Makrowelt 2018 geändert hat



BlackRock ist aus gutem Grund optimistisch
Basierend auf Daten und Auswertungen des BlackRock-Investment-Instituts sollte die Konjunktur in den G7-Ländern nächstes Jahr besser verlaufen als vom "Markt-Konsensus“ erwartet. "Wir bleiben optimistischer", betonte Lück.

Nach eine Analyse der Inflationsentwicklung in den USA und Euroland zeigte Lück, dass die weltweiten Aktienmärkte gemessen am MSCI World Preisindex im Verhältnis zum starken erwarteten Gewinnwachstum aufgrund der jüngsten Korrekturen auch aus fundamentaler Sicht zumindest derzeit günstiger bewertet sind als im Jahr 2017.

Vergleich MSCI World und erwartetes Gewinnwachstum

Drohende Risiken
Obwohl die Aktienmärkte nach der Korrektur wieder etwas interessanter aussehen, sollten Investoren keinesfalls die zahlreichen Risiken ausblenden. Kursbelastend wirkten vor allem eine weitere Eskalation des Handelskriegs oder ein Konflikt zwischen der Nato und Russland.

Aber auch auf die Beziehungen zwischen China und den USA sowie die Stabilität der Eurozone sollten Investoren genau achten. Stichwort Italien: Da kurz- bis mittelfristig laut Lück kein Ausstieg Italiens aus der Eurozone drohe, sollten Investoren niedrige Kurse bei italienischen Anleihen zum taktisch motivierten Einstieg nutzen. Ob Italien auf lange Sicht jedoch die Gemeinschaftswährung beibehält, sei nicht garantiert.

US-Dollar könnte schwächer gehen
Auch wenn derzeit die Zinslandschaft noch für einen etwas stärkeren US-Dollar spricht, könnte der Greenback mittelfristig gegenüber anderen Währungen zur Schwäche neigen. Spätestens, wenn in der Eurozone erste Zinserhöhungen angedacht werden, würden die Devisenmärkte dem Dollar ihr Vertrauen entziehen. Diese Entwicklung sollte insbesondere den Emerging Markets helfen, für die BlackRock schon länger positiv gestimmt ist.

Fazit:
Für Lück ist das Wachstumsumfeld trotz zunehmender Risiken und engerer Finanzbedingungen noch immer intakt. Investoren sollten daher weiterhin Risikopositionen wie Aktien in ihren Portfolios halten, dabei aber auf Top-Qualität und stabile Cash-Flows achten. Laut dem Chefstrategen gebe es an den Märkten noch immer jede Menge Opportunitäten. Diese zu finden, sei natürlich harte Arbeit. "2019 wird noch anstrengender und herausfordernder als 2018", schloss Lück seine Ausführungen. (aa)


Veranstaltungshinweis: Institutionelle Investoren, die das wohl schwierige Anlagejahr 2019 möglichst gut meistern wollen, sollten unbedingt auf den 12. Institutional Money Kongress kommen, der Ende Februar 2019 im Frankfurter Congress Center stattfindet.

Wenn  auch Siebei diesem jährlichen Fixtermim vieler institutioneller Investoren dabei sein wollen, können Sie sich u.a. HIER über das umfangreiche und hochwertige Kongressprogramm informieren und sich auch gleich anmelden.

 

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