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Brexit & Felbermayr Teil 1: Was, wenn die Spinner recht haben?

Der designierte Chef des Kieler IfW ist für seine ungewöhnliche Argumentation bekannt. Auch zum Brexit liefert Gabriel Felbermayr Ideen ab, die letztendlich zu einer Frage führen, die weder im wirtschaftsliberalen, noch im Brüsseler Hinterzimmer-Diskurs zum Mainstream gehört.

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EU-Kommission, Felbermayr et al.
"Ausgerechnet im Jahr vor der Abstimmung hat das UK die historisch höchsten Beiträge abliefern müssen", erklärt Felbermayr. "Das war natürlich das perfekte Futter für das Leave-Lager. Damit war die Mitgliedschaft im Jahr vor dem Referendum so teuer wie nie, während der Wert der Mitgliedschaft so niedrig wie nie war."  Dies ist ein ökonomisches Argument der Brexit-Befürworter, dem man laut Felbermayr also beipflichten muss.

Im 2.Teil der Serie werden wir uns den bereits bestehenden sozioökonomischen Auswirkungen eines Brexit widmen, der noch nicht einmal ausverhandelt werden konnte – ganz zu schweigen davon, dass er noch gar nicht stattgefunden hat – auch hier gibt es überraschende Erkenntnisse, bleiben Sie also dran ...

Anm.: Bei schlechter Lesbarkeit, bitte in das Lupen-Element rechts oben klicken.

Wenn der designierte Chef des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW), Gabriel Felbermayr für eines bekannt ist, dann für die Tatsache, dass er nicht unbedingt im akademischen Mainstream schwimmt. Das hat sich unter anderem in der aktuellen Ausgabe von Institutional Money gezeigt. Als er zuletzt in Wien auf Einladung von Spängler IQAM Invest den Votrag "Brexit – was nun?" hielt, sollte sich diese Einschätzung bestätigen.

Denn der gebürtige Österreicher hat sich nicht nur mit der durchaus durchgekauten Frage auseinandergesetzt, was der Brexit wen kosten wird, sondern vor allem mit folgendem Gedanken aufhorchen lassen: Was, wenn die als Spinner verschrienen Exiteers recht haben? Denn obwohl "man in der Brexit-Kampagne mitunter dreist gelogen hat, hat das Leave-Lager einige Dinge intuitiv erkannt, ohne sie ökonomisch zu verstehen", so Felbermayr.

Wenn das stimmt, lässt sich das Verhalten nicht nur während des Leave-Votes, sondern auch während der heute stattfindenden, möglicherweise vorentscheidenden Unterhaus-Abstimmung etwas besser nachvollziehen.

Eine Frage des Bauchgefühls
In wie weit man auf das Bauchgefühl des Leave-Lagers vertrauen kann, welche ökonomische und soziologische Auswirkungen man bereits jetzt beobachten kann, welche Szenarien auf dem Tisch liegen und mit welch relativ simplem Ausweg man den Brexit für alle Beteiligten relativ schonend abwickeln könnte, haben wir in einer dreiteiligen Serie zusammengefasst.

Teil 1 beschäftigt sich mit der Frage: "Was, wenn die Spinner recht haben?" Die zu dieser Frage führenden, überraschenden Fakten haben wir in der oben angeführten Bildgalerie zusammengefasst. Wenn Sie also nach frischer Munition für das nächste Brexit-Gespräch mit Kollegen, Freunden oder Feinden suchen  ... einfach hier, oder in das Bild oben klicken. (hw)
 



Die quantitativen Spezialisten von Spängler IQAM Invest interessieren sich nicht nur für wirtschaftspolitische Zusammenhänge, sondern für alle Aspekte der modernen Portfolio-Theorie. Auf dem Institutional Money Kongress, der vom 26. und 27. Februar in Frankfurt stattfindet, ist das Investment-Haus mit einer Reihe von Workshops und Einzegesprächen vertreten –  eine rasche Anmeldung zu IQAM-Veranstaltungen ist übrigens anzuraten, man hört, dass die eine oder andere Veranstaltung bereits kurz vor der Ausreservierung steht ...



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