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Institutional Money Kongress 2019

26. und 27. Februar 2019
Congress Center, Frankfurt
Ludwig-Erhard-Anlage 1

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BNP Paribas RE: Das erwartet Anleger bei deutschen Gewerbeimmobilien

BNP Paribas Real Estate veröffentlichte die vorläufigen Investmentzahlen für 2018 betreffend die Entwicklung deutscher Gewerbeimmobilien. Dank eines neuen Investmentrekords wurde eine Schallmauer durchbrochen. Interessant ist vor allem, wie es mit den Preisen und den Renditen weitergeht.

Frankfurt
In Großstädten wird munter investiert
Laut Marcus Zorn, Deputy CEO von BNP Paribas Real Estate Deutschland., standen besonders im Blickpunt der Investoren die A-Standorte Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, München, Stuttgart. Auf sie entfallen zusammen gut 38,65 Milliarden Euro, was einem Anteil von rund 63 Prozent am Gesamtergebnis entspricht. Damit wurde nicht nur der bereits ungewöhnlich gute Vorjahreswert um 25 Prozent übertroffen, sondern auch mit weitem Abstand ein neuer Rekord erzielt.

Diese Entwicklung unterstreicht laut Zorn, dass die Anleger in den wachsenden Ballungszentren von weiterem Steigerungspotenzial ausgehen, das sich nicht nur in einer zunehmenden Bevölkerungszahl, sondern auch in einer höheren Wirtschaftsleistung niederschlagen wird. Hiervon werden auch die Immobilienmärkte profitieren.

Frankfurt an der Spitze
Unangefochtener Spitzenreiter ist Frankfurt: Mit einem Umsatz von 10,23 Milliarden Euro hat erstmals ein deutscher Standort die Zehn-Milliarden-Euro Schwelle überschritten. Der neue Rekord liegt stolze 36 Prozent über dem Vorjahresresultat. Profitiert hat Frankfurt vor allem von Einzelverkäufen im dreistelligen Millionenbereich, die mit über 6,8 Milliarden Euro rund zwei Drittel zum Ergebnis beisteuern.

Auf Rang zwei platziert sich Berlin mit 7,43 Milliarden Euro, dem drittbesten Resultat aller Zeiten. Gerade in der Hauptstadt übertrifft die Nachfrage allerdings weiterhin das Angebot, sodass bei ausreichendem Produkt mit großer Sicherheit ein noch höherer Umsatz erzielt worden wäre.

Nur hauchdünn am Rekordvolumen des Jahres 2007 vorbeigeschrammt ist München, wo der Umsatz um 28 Prozent auf 6,67 Milliarden Euro zugelegt hat, was im bundesweiten Vergleich den Bronzeplatz bedeutet. Neue Rekordergebnisse verzeichnen Hamburg, wo mit 5,9 Milliarden Euro (+66 %) erst zum zweiten Mal eine Fünf vor dem Komma steht, Düsseldorf mit 3,9 Milliarden Euro (+21 %), wo langsam aber sicher vier Milliarden Euro angepeilt werden und Stuttgart mit 2,54 Milliarden Euro (+81 %).

In Köln werden 1,98 Milliarden Euro notiert, womit die Domstadt nur ganz knapp an der Zwei-Milliarden-Euro-Hürde scheitert, trotzdem aber das drittbeste jemals erfasste Resultat erzielt.

Wie hoch die erzielbaren Renditen sind, erfahren Sie auf der Folgeseite.
 
© djama / stock.adobe.com

Wie die ersten Ergebnisse des von BNP Paribas Real Estate Ende Januar 2019 veröffentlichten Investmentmarkt-Reports über deutsche Gewerbeimmobilien zeigen, wurde vergangenes Jahr eine Schallmauer durchbrochen: 2018 wurden bundesweit gut 61,5 Milliarden Euro in Gewerbeimmobilien investiert. Damit wurde nicht nur das Vorjahresergebnis noch einmal um knapp sechs Prozent gesteigert, sondern auch ein neuer Umsatzrekord aufgestellt. Rechnet man noch die Investitionen in Wohnimmobilien (ab 30 Einheiten) hinzu, die sich auf knapp 16,3 Milliarden Euro belaufen, ergibt sich ein Gesamtumsatz von gut 77,8 Milliarden Euro.

Investoren kaufen weiterhin Immobilien
„Nach drei sehr guten Jahren mit jeweils deutlich über 50 Milliarden Euro Transaktionsvolumen wurde 2018 erwartungsgemäß erstmals die 60-Milliarden-Euro Schwelle durchbrochen und ein neues Allzeithoch aufgestellt“, sagt Piotr Bienkowski (Bild links), CEO von BNP Paribas Real Estate Deutschland. “Das außergewöhnliche Vorjahresergebnis wurde damit noch einmal um knapp sechs Prozent übertroffen. Der Grund hierfür sind in erster Linie Investitionen in Einzelobjekte, die mit gut 46 Milliarden Euro die im letzten Jahr aufgestellte Bestmarke von knapp 39 Milliarden Euro nahezu pulverisiert haben. Trotz gesenkter BIP-Prognosen für die nächsten zwei Jahre und sich eintrübender Stimmungsindikatoren bleibt das Interesse der Investoren an deutschen Immobilien also ungebrochen hoch. Verantwortlich hierfür sind die harten Faktoren, die weiterhin für gute und stabile Rahmenbedingungen sprechen. Obwohl die Steigerungsraten leicht rückläufig sind, weist die Konjunktur auch mittelfristig gute Perspektiven und ein solides Wachstumspotenzial auf. Auch die Arbeitslosigkeit wird laut vorliegender Prognosen weiter sinken. Allein 2018 hat die Zahl der Erwerbstätigen um über 560.000 (+1,3 %) zugenommen und einen neuen Rekordwert erreicht. Davon profitieren auch die Nutzermärkte. Dies unterstreicht der aktuelle Büroflächenumsatz eindrucksvoll, der mit rund vier Millionen Quadratmeter das zweitbeste Ergebnis aller Zeiten erreicht. Das Szenario einer hohen und stabilen Nachfrage bei gleichzeitig spürbar steigenden Mieten ist damit weiterhin intakt und bietet in den nächsten Jahren Wertsteigerungspotenziale. Berücksichtigt man gleichzeitig noch die im internationalen Vergleich große Stabilität Deutschlands, dann ist das hohe Investitionsvolumen nachvollziehbar und rational“, erläutert Bienkowski weiter.      

Die wichtigsten Voraus-Ergebnisse finden Sie in der Bildergalerie oben, in der auf die einzelnen Subsegmente wie Büro oder Logistik wie auch die erzielbaren Renditen eingegangen wird. (aa)


Veranstaltungshinweis: "Gewerbeimmobilien" sind auch beim 12. Institutional Money Kongress (26. bis 27. Februar 2019 im Frankfurter Congress  Center) ein wichtiges Thema, das bei "IM-Spezial" im Rahmen einer hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion ausführlich erläutert wird. Nähere Informationen sowie eine Anmeldemöglichkeit finden Sie nachfolgend.

 

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