Das Fachmagazin für institutionelle Investoren

Geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein, um sich an der Website anzumelden:
Institutional Money Kongress 2019

26. und 27. Februar 2019
Congress Center, Frankfurt
Ludwig-Erhard-Anlage 1

| Köpfe
twitterlinkedInXING

Bankhaus Lampe: Frank-Peter Martin zieht sich zurück

martin_frank-peter_ex-frankfurt-trust.jpg

Frank-Peter Martin

© Frankfurt-Trust

Frank-Peter Martin hat das Bankhaus Lampe verlassen. Dies berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ). Martin verantwortete in der erweiterten Geschäftsführung das Asset Management der Privatbank, die zum Beteiligungskreis der Industriellenfamilie Oetker gehört. Er war erst im Februar 2017 von der zur BHF-Bank gehörenden Fondsgesellschaft Frankfurt Trust zu Lampe gewechselt. Die BHF war 2016 samt Frankfurt Trust von der französischen Privatbank Oddo übernommen worden.


Veranstaltungshinweis: Lampe Asset Management ist einer der vielen, namhaften Sponsoren des 12. Institutional Money Kongresses (26. bis 27. Februar 2019 im Frankfurter Congress  Center) und hält einen Workshop über die Vorzüge von Private Equity. Nähere Informationen sowie eine Anmeldemöglichkeit finden Sie nachfolgend.

Große Pläne bei Job-Antritt
Martin war bei Lampe angetreten, um die Vermögensverwaltung nach quantitativen Prinzipien auszurichten. Der Manager hatte dazu mehrere Total Return Fonds aufgelegt, die zuletzt gut eine Milliarde Euro verwalteten. Die "FAZ" berichtet von Gerüchten über ein mögliches Zerwürfnis zwischen Martin und Klemens Breuer, der seit April 2018 die Geschäftsführung des Bankhauses Lampe übernommen hatte. Dies wollte das Geldhaus auf Nachfrage unserer Redaktion nicht bestätigen. Das Institut mit Verwaltungssitz in Düsseldorf verwies darauf, dass man sich im besten beiderseitigen Einvernehmen getrennt habe. Und Martin bekleide weiterhin einen Posten im Verwaltungsrat der Tochtergesellschaft in Luxemburg. Damit bleibe er dem Geldhaus verbunden.

Ein Grund für das angebliche Zerwürfnis könnte der "FAZ" zufolge der Kurs des neuen Bankchefs sein. Breuer betrachtet demnach die Vermögensverwaltung im quantitativen Stil nicht als Herzstück, sondern nur als Ergänzung für eine nach fundamentalen Kriterien ausgerichtete Investmentstrategie. Martin selbst hatte die Vorzüge des systematischen Managements unter anderem damit begründet, dass dieses "diversifizierte, verlässliche und nachvollziehbare Ergebnisse" liefere. Zudem seien die Kosten geringer. Martin will dem Bericht zufolge noch im ersten Quartal eine neue Position antreten. (ert)

twitterlinkedInXING

News

 Schliessen