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23. und 24. Februar 2022
RheinMain Congress Center
Wiesbaden

| Theorie
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AXA IM: Auf diese sieben Faktoren achten erfolgreiche Renteninvestoren

Renteninvestoren haben es nicht leicht, die Renditen bleiben weiterhin niedrig. Dennoch sollte man auf Zinspapiere nicht komplett verzichten, meint Chris Iggo, Chefanlagestratege von AXA Investment Managers – und gibt institutionellen Investoren ein paar gute Ratschläge mit auf den Weg.

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5. Sich über das Risiko-Ertrags-Profil des Portfolios bewusst werden
Mehr Risiko einzugehen, um höhere Renditen zu erzielen, ist verlockend. Dennoch sollten Anleger immer sicherstellen, dass den Risiken angemessene Erträge gegenüberstehen. "Es gilt, eine Verlängerung der Duration zu vermeiden, wenn die Zinsen steigen. Anlagen in risikoreichere Papiere können kurzfristig in Ordnung sein – solange die Konjunktur stark bleibt. Wenn sich das ändert, wird es möglicherweise gefährlich“, sagt Iggo. High-Yield-Renditen reichten beispielsweise nicht mehr aus, wenn die Ausfallquote von zurzeit zwei Prozent wieder auf ein normales Niveau von fünf Prozent steige. "Im Vergleich dazu haben Emerging-Markets-Anleihen, nachrangige Finanzanleihen und Unternehmens-Hybridpapiere günstige Risiko-Ertrags-Profile und bieten attraktive Renditen“, so Iggo weiter.
© Jakub Jirsák / Fotolia

Die globalen Rentenmärkte stehen höchstwahrscheinlich vor einer Zeitenwende. Der beginnende Zinsanstieg stellt institutionelle Investoren vor wachsende Herausforderungen. Einige Beobachter befürchten bereits das baldige Platzen einer Bondblase.

Dennoch sollte kein Investor, der laufende Erträge erzielen will, auf Anleihen verzichten. Davon ist Chris Iggo, Chefanlagestratege von AXA Investment Managers (AXA IM), überzeugt.


Wie Anleihe-Investoren die heraufziehenden Turbulenzen überstehen, erklärt der Axa-IM-Fachmann anhand sieben goldener Regeln, die unsere Fotostrecke oben aufzeigt.


Niveau und Richtung der Anleiherenditen hängen grundsätzlich vom langfristigen Wirtschaftswachstum ab. Für den Fixed-Income-Experten Iggo erklärt das die derzeit hartnäckig niedrigen Renditen – zumindest zu einem großen Teil. "Durch die sich anhaltend bessernde Konjunktur dürften sowohl das nominale BIP-Wachstum als auch die Anleiherenditen nicht mehr weiter fallen. Dennoch sollten Anleger jetzt keinen starken Renditeanstieg erwarten“, warnt Iggo.

Zwar sprächen das erwartete weltweit synchrone Wachstum, die Aussicht auf höhere Staatsausgaben in den USA, die geplante restriktivere Geldpolitik der Fed und mehr Inflation für höhere Renditen. "Wenn aber das nominale Wachstum langfristig nicht steigt, dürften auch die Renditen nur begrenzt anziehen“, fährt Iggo fort.

Institutionelle Investoren sollten seiner Ansicht nach darüber nachdenken, was die Anleihemärkte heute bereits zu bieten haben – und wie sie sich in Zukunft aufstellen können: "Wichtig sind Kapitalerhalt, laufende Erträge, Chancen auf attraktive Gesamterträge und Diversifikation für den Fall, dass das aktiengetriebene Wachstum enttäuscht." Allen Unwägbarkeiten zum Trotz: "Anleihen können des Anlegers bester Freund sein", lautet Iggos Credo. HIER kommen Sie zu Iggos erster "Empfehlung".  (ps/aa)

Veranstaltungshinweis:

Institutionelle Investoren, die wissen wollen, wie es an den Rentenmärkten weitergeht und wo noch auskömmliche Renditen zu erzielen sind, sollen unbedingt auf den 11. Institutional Money Kongress kommen, der von 27. bis 28. Februar 2018 im Frankfurter Congress Center stattfindet. Neben den Vorträgen bekannter Starreferenten gibt es über 80 Workshops und Gruppengespräche. Diese werden auch von AXA IM als einer der Sponsoren des Institutional Money Kongresses gehalten:

 

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