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Anleihenmarkt: Morgan Stanley fordert Bill Gross heraus

Nachem die Aneihen-Legende Bill Gross einen Bärenmarkt für US-Staatsanleihen ausgerufen hat, sieht sich Morgan Stanley veranlasst, den Janus Henderson-Mann deutlich zu relativieren und auf mögliche Fehleinschätzungen in dessen Analyse hinzuweisen. Die Queen würde sagen: Keep calm and carry on ...

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Für Bill Gross liegt es auf der Hand: Der Anleihenmarkt kann nur weiter fallen – im nächsten Bild finden Sie den Tweet, der die Investment-Communitiy in Aufregung versetzte und Morgan Stanley zum Widerspruch provozierte.
© Misha Friedman / Fotolia

Es war ein einzelner dürrer Tweet von Bill Gross – sein Inhalt löste aber hitzige Diskussionen in der Welt der Anleihen-Investoren aus, hatte der Janus Henderson-Mann doch auf den Chartverlauf von fünf- und zehnjährigen Treasuries hingewiesen und als Konsequenz einen Bärenmarkt ausgerufen.

Das Gezwitscher der ehemaligen Pimco-Größe hat nun die Analyse-Abteilung von Morgan Stanley auf den Plan gerufen. In einer kurzen Betrachtung versichern die Autoren ihren Lesern zum ersten, dass es sich bei gegenwärtigen Status "nicht um den Bärenmarkt handelt" nach dem gegenwärtig gesucht werde. Und: "Machen Sie sich keine Sorgen, Treasuries werden weiterhin Erträge abwerfen."


Wie sich die Anleihenmärkte entwickeln, gehört zu den wichtigsten Fragen, die sich institutionelle Investoren regelmäßig stellen müssen. Wer hat also recht? Gross? Morgan Stanley? Auf dem Institutional Money Kongress werden Sie spezifische Informationen erhalten, um sich ein eigenes fundiertes Bild machen zu können – etwa im Rahmen des Workshops "Alpha mit Total Return – unconstrained und risikoadjustiert". Zum Inhalt des von Bank J. Safra Sarasin-Mann Wernhard Kublun Becerra abgehaltenen Events: Wie lassen sich im Fixed-­Income-Bereich attraktive Renditen erzielen? Total-Return-Ansätze können durch flexible, benchmarkfreie Diversifikation in ein breites Spektrum sich global bietender Chancen Nettorenditen um die vier Prozent erzielen.

Zum Kongress anmelden könne Sie sich entweder hier oder die angeführten Schaltflächen:

 

 


Alarmzeichen ...

Tatsächlich sind die Renditen auf zehnjährige US-Staatsanleihen in den vergangenen Tagen deutlich angestiegen. Hintergrund waren unter anderem Bloomberg-Meldungen, wonach Chinas Behörden empfohlen hätten, den Kauf von Treasuries zu verlangsamen oder gar ganz einzustellen. Außerdem steht eine auf den ersten Blick subtile, auf den zweiten Blick jedoch deutliche Änderung der Notenbankpolitik in den USA im Raum. Sie könnte von einem Inflationsziel zu einem Preisniveau-Ziel wechseln, was laut Beobachtern zu einer verlängerten Niedrig-Zinsphase führen würde.

...vs. Kalmierung

Die Morgan Stanley-Strategen geben an beiden Fronten Entwarnung. Selbst wenn die Fed einen neuen monetären Ansatz verfolgen würde, würde es "Monate, wenn nicht Jahre dauern, bis dieser umgesetzt werden könnten." Und an der China-Front haben offizielle Stellen bereits selbst zurückgerudert und von "falsche Quellen" beziehungsweise "Fake News" gesprochen. Deshalb auch der Rat von Morgan Stanley. "Business as usual. Weitermachen." (hw)

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