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25. und 26. März 2020
RheinMain Congress Center
Wiesbaden
Friedrich-Ebert-Allee 1

| Theorie
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Amundi-Studie: Rechnet sich ESG-Investing?

Eine Studie von Amundi-Research geht der Frage nach, ob Investoren über einen Nachhaltigkeitsansatz für die eingegangene Risiken auch mit Überrenditen belohnt werden. Investoren sollten jedenfalls die „atlantische Kluft“ in ihre Überlegungen einbeziehen.

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Transatlantische Kluft
Nachdem die Berücksichtigung von ESG-Kriterien seit 2010 in Nordamerika und der Eurozone vergleichbare Auswirkungen auf die Portfolio-Rendite hatte, sind laut Amundi-Research seit 2018 Divergenzen zwischen den beiden Regionen festzustellen. In der Eurozone hat ESG weiterhin einen positiven Einfluss auf die Rendite, wobei die Kriterien Umwelt und Soziales Outperformance brachten.

Hingegen war in Nordamerika ein Rückgang der Alpha-Generierung in allen drei ESG-Dimensionen festzustellen, wobei sich der Faktor Umwelt sogar negativ auf die Wertentwicklung auswirkte.

Legt man beispielsweise einen Best-in-Class-Ansatz zugrunde, bei dem die 20 Prozent der Aktien mit dem besten ESG-Ranking gekauft und die 20 Prozent mit dem schlechtesten ESG-Ranking verkauft werden, hätte dies in der Eurozone zu einer annualisierten Rendite von 5,8 Prozent geführt. In Nordamerika hätte man mit dieser Strategie nur 0,6 Prozent erwirtschaftet. Von 2014 bis 2017 hätte dieser Ansatz in der Eurozone 6,6 Prozent und in Nordamerika 3,3 Prozent gebracht. 
 
© rangizzz / stock.adobe.com

Institutionelle Investoren, die auf ESG-Strategien setzen, sollten genauer hinsehen, was sie kaufen zbw. vor allem, in welcher Region angelegt wird. Denn gerade bei ESG-Investments gibt es Faktoren, die die Performance beeinflussen. Ein Beispiel dafür ist die „transatlantische Kluft“, wie eine Studie von Amundi-Research zeigt.

Im Fokus der Amundi-Analyse steht die Frage, inwieweit ESG-Kriterien zwischen von Anfang 2018 und Mitte 2019 Einfluss auf die Portfolio-Performance haben. Die Untersuchung basiert auf quantitativen Daten von Januar 2018 bis Juni 2019 sowie ESG-Kennzahlen des Amundi ESG Researchs. Für jedes Unternehmen wurden der ESG-Gesamtscore sowie Ratings für die Kategorien Umwelt, Soziales und Governance von den Amundi-ESG-Analysten auf Basis von Bewertungssystemen von vier externen Anbietern ermittelt. Die Amundi-ESG-Analysten haben die Bewertungen jeweils final überprüft.

Amundi hat darüber hinaus die Wertentwicklung von 1700 Unternehmen aus fünf Anlageuniversen analysiert, die in den Indizes MSCI Nordamerika, MSCI EWU, MSCI Europa-ex EWU, MSCI Japan und MSCI World enthalten sind.

Die Studie ist eine Aktualisierung der 2019 veröffentlichten ersten Untersuchung zu diesem Thema. Die aktuelle Untersuchung bestätigt die Ergebnisse der ersten Studie. Diese hat ergeben, dass ESG-Kriterien zwischen 2010 und 2013 eine schwächere und ab 2014 eine stärkere Wertentwicklung zur Folge hat. Darüber hinaus ließen sich für den neuen Untersuchungszeitraum folgende neue Trends erkennen, die Sie obiger Bildergalerie entnehmen können. (aa)

 


Nachhaltigkeit ist eines der vielen Themen am 13. Institutional Money Kongresses (25. bis 26. März 2020 im Wiesbadener Congress Center). Amundi zählt zu den Sponsoren dieser jährlichen Pflichtveranstaltung für institutionelle Investoren. Amundis Timothée Jaulin hält einen Workshop zum Thema Green Bonds. Interessiert? Nähere Informationen sowie eine Anmeldemöglichkeit finden Sie nachfolgend.

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