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Das war der 9. INSURANCE DAY 2018

Zum neunten Mal bereits – und das am 11. September – trafen sich Vertreter von Versicherungsgesellschaften aus Deutschland und Österreich auf Einladung von INSTITUTIONAL MONEY und des Verbandes der Versicherungsunternehmen Österreichs (VVO) zum Vortragsreigen, und dabei zum zweiten Mal im Park Hyatt Vienna.

INSURANCE DAY 2018

Noch immer dominiert die Rententangente, sei es direkt oder indirekt via Fonds, die Anlage in den Portfolien der Assekuranz Deutschlands und Österreichs. Doch die Diversifikationsbemühungen tragen erste Früchte. Es lag daher nahe, zwei Fixed Income Surrogate wie Private Debt und qualifizierte Infrastrukturanlagen den Vertretern der Versicherungsunternehmen vorzustellen. Daneben umfasste das Programm aktuelle Herausforderungen und Regulierungsvorhaben aus dem Blickwinkel der Aufsicht. Aber auch Akademisches kam nicht zu kurz: Österreichs Außenministerin Dr. Karin Kneissl ließ die Zuhörerschaft an ihren Gedanken zu geopolitischen Umbrüchen teilhaben, Antti Ilmanen zeigte, wie Private Equity-Anlagen wirklich zu verstehen sind, und Professor Mürmann stellte seine Studie über die Auswirkungen von Panikverkäufen von Sachversicherern bei Unternehmensanleihen vor. Solvency II-Urgestein Karel van Hulle, nunmehr als Professor tätig, zog ein Résumé darüber, was die Vorhaben zur Verwirklichung der Kapitalmarktunion für die Assekuranz bedeutet.

Ingrid Punz

Neben Finanzvorständen, Asset-, sowie Risikomanagern von österreichischen und deutschen Versicherern und Pensionskassen waren Vertreter der Asset Management-Industrie zugelassen, die die Gelegenheit wahrnahmen, ihr Verständnis für die Bedürfnisse und spezifischen Anforderungen der Assekuranz im Lichte von Solvency II zu vertiefen und Kontakte zu knüpfen. Wie im letzten Jahr hieß die INSTITUTIONAL MONEY Relationship Managerin Ingrid Punz (Bild links) die Gäste willkommen. Durchstöbern Sie unsere Fotogalerie, um zu erfahren, wer am 9. INSURANCE DAY teilnahm!



Mag. Marietta Preiss

Die Leiterin Wirtschaft und Finanzen des VVO, Mag. Marietta Preiss, führte gewohnt souverän durch den Tag. Preiss merkte an, dass man nicht nur auf den SCR-Wert der Assekuranz, sondern auch auf MCR (Minimum Capital Requirements) achten sollte. Sie erinnerte daran, dass es beim Thema Garantien Uneinigkeit in Europa gebe. Andere Staaten hätten beispielsweise keinen Deckungsstock beziehungsweise kein Sicherungsvermögen. Was man nicht wolle, seien Einzahlungen in einen europäischen Garantiefonds. Was das Underwriting anbelange, so sage man zu einer Privilegierung grüner Investments „ja, gerne!“, sei aber gegen eine Bestrafung bei der Fortführung von Altverträgen „alter“, nicht-grüner Industrien. Bezüglich der Taxonomy (Klassifizierung) von nachhaltigen Investments merkte Preiss an, man möge bei ESG nicht nur das Gewicht auf den Umweltfaktor E legen, sondern alle drei Teile – und somit auch die soziale und die Governance-Komponente – gleichberechtigt betrachten.


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