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Deuten Gold- und Silberoptionen auf eine Kurskorrektur hin?

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Gold- und Silberoptionen weisen derzeit ungewöhnlich positive Schiefewerte auf – was oftmals als Vorzeichen für eine bevorstehende Kurskorrektur gewertet werden kann. Starke Zinssenkungen und ein schwächerer Dollar könnten den Ausblick jedoch ändern.

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Stellenabbau bei BlackRock trifft auch deutsche Büros

Der größte Vermögensverwalter der Welt baut 500 Stellen ab – und beschert der Frankfurter Asset-Management-Szene damit das Gesprächsthema Nummer eins. Die Redaktion hat sich umgehört, was die jüngste Entscheidung aus New York für die Blackrock-Mitarbeiter in Deutschland bedeutet.

Dirk Schmitz, Blackrock
Dirk Schmitz, Blackrock: "Wir werden weiter in das Angebot für unsere Kunden investieren."
© Christoph Hemmerich / FONDS professionell

Auch die deutsche BlackRock-Niederlassung ist vom Sparprogramm des weltgrößten US-Vermögensverwalters betroffen – allerdings bloß in geringem Ausmaß. Wahrscheinlich müssen drei oder vier der insgesamt rund 150 Mitarbeiter aus den Büros in Frankfurt und München die Gesellschaft verlassen, ist aus Frankfurter Finanzkreisen zu hören..

Sales-Profis aus der Vertriebspartnerbetreuung seien nicht betroffen, hieß es. Die Mitarbeiter, mit denen Gespräche geführt werden sollen, arbeiteten eher in der zweiten Reihe. Ein Sprecher von BlackRock wollte die Informationen auf Anfrage nicht kommentieren.

"Deutschland ist und bleibt ein strategischer Wachstumsmarkt für BlackRock", betont Dirk Schmitz, der das Geschäft des Vermögensverwalters in Deutschland, Österreich und Osteuropa verantwortet. "Wir werden weiter in das Angebot für unsere Kunden investieren", ließ er auf Anfrage mitteilen.

BlackRock wittert Chancen in der Krise
Vorvergangene Woche war bekannt geworden, dass BlackRock weltweit 500 Stellen abbauen möchte, was rund drei Prozent der Belegschaft entspricht. In einer internen E-Mail an alle Kollegen verweist BlackRock-Präsident Rob Kapito auf die wachsende Unsicherheit an den Kapitalmärkten und sich ändernde Investorenpräferenzen.

Auch ein solches Umfeld biete Chancen für Wachstum, erinnert Kapito – doch man müsse die Disziplin haben, diese Chancen auch zu ergreifen. Dazu sei es nötig, Strukturen und Prozesse zu vereinfachen, um die Ressourcen bestmöglich einsetzen zu können. Kapito betont, dass Blackrock auch nach diesem Stellenabbau noch vier Prozent mehr Mitarbeiter beschäftigen wird als ein Jahr zuvor. (bm)

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