Logo von Institutional Money
Geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein, um sich an der Website anzumelden:
| Vermischtes
twitterlinkedInXING

Rohstoffe: Wo aktive Rendite winkt

GAM Investments sieht in einer druckfrischen Sektor-Studie Chancen an den Rohstoffmärkten. Anders als bei Boom des vergangenen Jahrzehnts ist dieser Markt keine Einbahnstraße nach oben, sonder hängt stark von den Fähigkeiten der einzelne Manager ab – ein klassisches Alpha-Game also.

alpha_nicoelnino__adobestock_135097268.jpg
Per Ende April haben Weizen, Öl - sowohl Brent als auch West Texas Intermediate - und Mais in Lokalwährungen zweistellig zugelegt. Das weckt Interesse bei Investoren. Zu Recht, denn ein Investment in Rohstoffe könnte sich zu diesem Zeitpunkt durchaus lohnen: Die verbesserten Fundamentaldaten deuten darauf hin, dass sich die Rohstoffe einem optimalen Umfeld nähern, das auch in den nächsten Jahren noch anhalten könnte, wie es in der jüngsten GAM-Sektoranalyse heißt.

Die Voraussetzung für ein erfolgreiches Investmente lautet aber: Ein starkes Alpha-Game.

2018 war bisher ein ereignisreiches Jahr für die globalen Finanzmärkte. Betrachtet man die wichtigsten Ereignisse des Jahres, richtet sich der Blick womöglich auf die Rückkehr der Volatilität, die Folgen eines möglichen Handelskrieges oder die Auswirkungen des Anstiegs der zehnjährigen US-Renditen über die Marke von drei Prozent. "Eine weniger beachtete Entwicklung dagegen ist das jüngste Anziehen der Rohstoffpreise", sagt Fabien Weber, Portfolio Manager bei GAM Investments.

Rohstoffe ziehen spät im Zyklus an
Denn anders als bei den meisten Anlageklassen "beruhen die Rohstoffpreise nicht auf den abgezinsten zukünftigen Gewinnen, sondern auf dem aktuellen Wirtschaftsumfeld. „In der Regel ziehen Rohstoffe in einer späteren Phase des Zyklus an. Diese Zyklizität wird von der Angebots- und Nachfragedynamik und ihrem Bezug zur Verfassung der Weltwirtschaft angetrieben. Wenn die Wirtschaft wächst, werden mehr Rohstoffe verbraucht, die Lagerbestände sinken und die Preise steigen. Obwohl die Welt in den vergangenen Jahren von einer langen Phase des globalen Wachstums profitierte, ließ der daraus resultierende Auftrieb für die Rohstoffe bisher auf sich warten“, erläutert Weber.

Häufig begännen diese Zyklen, wenn die Preise hoch seien und Rohstoffunternehmen die Gelegenheit nutzten um zu investieren, zum Beispiel in neue Minen beziehungsweise Ölquellen. „Diese Investitionen zahlen sich aber nicht sofort aus. Es kann mehrere Jahre dauern, bis das neue Angebot die Märkte erreicht“, so Weber weiter. In dieser Zeit könne sich das gesamtwirtschaftliche Umfeld völlig verändert haben. Das neue Angebot aus den 2008 eingeleiteten Investitionen erreichte die Märkte beispielsweise erst 2013/2014. „Zu diesem Zeitpunkt war die Weltwirtschaft nicht mehr so stark, die Nachfrage war geringer und die Preise fielen. Bei niedrigeren Preisen fahren die Unternehmen in der Regel ihre Investitionspläne zurück, und im Laufe der Zeit werden die Überschüsse abgebaut. Die Lagerbestände schrumpfen, und es entstehen neue Defizite,“ erklärt der Experte. Das aktuelle Umfeld der Anlageklasse habe sich nun von einem Überangebot im Jahr 2015 zu einem Defizit im Jahr 2018 gewandelt.

30 bis 80 Prozent von Höchstständen entfernt
„Abgesehen von der vorteilhaften Defizitposition sind Rohstoffe unserer Meinung nach derzeit sehr attraktiv bewertet“, so Weber. Rohstoffe notieren fast ausnahmslos mit Abschlägen zwischen 30 Prozent und 80 Prozent zu ihren Höchstwerten. Nur in einigen wenigen Fällen, wie bei Palladium und Bauholz, befinden sich die Preise nahe an ihren Allzeithochs.

Eine Frage des Alpha
„Obwohl es eine Reihe von Gründen gibt, warum Rohstoffanlagen derzeit attraktiv sind, darf man nicht vergessen, dass Rohstoffe als Anlageklasse nicht homogen sind“, sagt Weber. Die Korrelation zwischen den verschiedenen Sektoren könne sehr gering sein, da sie in der Regel von unterschiedlichen Faktoren bestimmt werden. Hard Commodities beispielsweise werden in der Regel von makroökonomischen Kräften getrieben, während Soft Commodities einem geringeren direktionalen Einfluss unterliegen. „Das heißt, dass sich nicht alle Rohstoffarten zur gleichen Zeit im Defizit oder im Überschuss befinden. Dies schafft Alphachancen für einen aktiven Anlageansatz ohne Einschränkungen“, schließt der Experte.

Bei welchen Bereichen des Rohstoffmarktes es sich laut GAM besonder lohne, diese genauer unter die Lupe zu nehmen, erfahren Sie ab hier, oder indem Sie in die oben angeführte Bildgalerie klicken. (hw)


Institutional Money INVESTMENTFORUM in Frankfurt
„Institutional Money“ veranstaltet am 20. Juni 2018 in der „Frankfurter Botschaft“ ein weiteres „INVESTMENTFORUM“. Das Programm dieser für institutionellen Investoren kostenlosen Ganztagesveranstaltung bietet wirklich jedem Profianleger etwas.

Beispielsweise gibt Dr. Jens Ehrhardt einen mit Spannung erwarteten Marktausblick. Aber auch die Referenten von Asset Managern wie Amundi,Invesco, J.P. Morgan Asset Management, Lupus alpha oder der Deutschen Bundesstiftung für Umwelt (BDU) werden Gehaltvolles zur Gehör bringen und dafür sorgen, dass alle Forumsteilnehmer beim anschließenden Get-Together jede Menge Gesprächsstoff haben und ihr Netzwerk vertiefen können.

Interessiert? Mehr Informationen, das ausführliche Programm sowie vor allem eine Anmeldemöglichkeit finden Sie HIER

twitterlinkedInXING

News

Institutional Money Kontakt
Logo von Institutional Money
Institutional Money
c/o FONDS professionell Multimedia GmbH, Landstrasser Hauptstraße 67, EG/Hof, 1030 Wien

Telefon: +43 1 815 54 84-0
Fax: +43 1 815 54 84-18
E-Mail: office@institutional-money.com

Redaktion Köln:
Hohenzollernring 52
50672 Köln
Telefon: +49 221 33 77 81-0
Telefax: +49 221 33 77 81-19
 Schliessen

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies und unserer Datenschutzerklärung zu. Mehr erfahren