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DZ Bank: PCs werden abgeschafft - Homezone statt fester Schreibtisch

Die genossenschaftliche Bank will ihre Mitarbeiter statt mit Personal Computer (PC) lieber an Laptops arbeiten lassen. Darüber hinaus sollen auch die fest zugeteilten Schreibtische abgeschafft werden. Das soll Büroraum sparen.

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© Mathias Rosenthal / stock.adobe.com

Die DZ Bank will künftig weitestgehend auf stationäre PCs in den Büros verzichten und setzt ganz auf Laptops. Der Schritt ist Teil eines neuen Bürokonzepts, das feste Schreibtische für alle nicht mehr vorsieht. Die ersten sieben Etagen im Westend Tower sind bereits umgebaut. „Das neue Bürokonzept ist stärker auf das hybride Arbeiten ausgerichtet”, sagte Julius Baumann, Leiter Flächenmanagement bei der DZ Bank, gegenüber Bloomberg News. Rechnerisch kämen auf zehn Leute dann nur noch sieben Schreibtische. „Von PCs trennen wir uns dabei nahezu vollständig. Stattdessen werden alle Mitarbeiter mit Laptops ausgestattet, die sie auch zum Arbeiten in die Bank mitbringen. Wir haben ganz klar eine Mobile-Endgeräte-Strategie.“

Vor kurzem hatte bereits das Bankhaus Metzler erklärt, bald auf stationäre PCs verzichten und die Belegschaft mit Laptops ausstatten zu wollen. Dort haben alle Kollegen jedoch weiterhin feste Schreibtische (Institutional Money berichtete).

Home Office statt fix zugeteilter Schreibtisch
Bei der DZ Bank wird Baumann zufolge jeder Mitarbeiter stattdessen eine so genannte Homezone haben, also einen definierten Bereich, in dem die Kollegen einer bestimmten Abteilung arbeiten, wenn sie im Büro sind. 

Das Reservieren von Schreibtischen vorab ist dabei nicht notwendig. “Das würde eine zusätzliche Hürde darstellen, die wir vermeiden wollen”, sagte Baumann. “Die Statistik zeigt, dass wir immer genügend Schreibtische für die in die Bank kommenden Mitarbeiter haben werden.“

Umbau von zehn Etagen pro Jahr
Das neue Bürokonzept sieht auch zusätzliche Konferenzräume, mehr Flächen für gemeinsames Arbeiten und Lounges vor. Dazu kommt mehr Technik für mobiles Arbeiten. Die Büros sollen stärker zu einem Treffpunkt werden. 

Nach dem Umbau der sieben Etagen im Westend Tower hofft die Bank, Ende des Jahres insgesamt 16 Stockwerke umgestaltet zu haben. “Im Schnitt dürften pro Jahr etwa zehn Etagen hinzukommen”, so Baumann. Insgesamt hat der Westend Tower, der der DZ Bank gehört, 45 Etagen mit Büros.

Auch durch den Trend zum mobilen Arbeiten werden in den Gebäuden der DZ Bank einzelne Flächen frei. Diese sollen verstärkt dafür genutzt werden, mehr Tochterfirmen ins Haus zu holen und externe Büroflächen aufzugeben.

Von festen Vorgaben zur Präsenz der eigenen Mitarbeiter sieht die DZ Bank ab. “Wie viel mobil gearbeitet wird, klärt jeder Kollege individuell mit seinem Vorgesetzten”, sagte Baumann.

Die Pandemie hatte die Arbeitsabläufe bei deutschen Banken auf den Kopf gestellt und zu Homeoffice-Quoten von teils 90 Prozent geführt. Zwar sind die Raten inzwischen deutlich zurückgegangen, doch viele Institute wollen auch künftig mehr mobiles Arbeiten ermöglichen, darunter auch DekaBank und BayernLB. (aa)

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