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Deutsche Bank stellt wichtiges Kerngeschäft zur Disposition

Deutschlands größte Bank könnte sich in den meisten ihrer Filialen einer der ureigensten Aufgaben einer Bank entledigen, um Kosten zu sparen: Das Bargeldgeschäft. Am Ende des Tages sollen die meisten Filialen bargeldlos sein.

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Wer zukünftig größere Summen Bargeld abheben möchte, könnte bei der Deutschen Bank oftmals an der falschen Adresse sein.
© Bits and Splits / stock.adobe.com

Die Deutsche Bank wird künftig wohl in den meisten Filialen überhaupt kein Bargeld mehr anbieten, sondern sich ausschließlich auf Beratung konzentrieren, um Kosten zu sparen. Das meint der Chef des heimischen Privatkundengeschäfts, Lars Stoy. Darüber informiert Bloomberg.

Eine “gewisse Zahl” an Filialen sei weiterhin notwendig, um Kunden zu beraten, so Stoy laut der Aufzeichnung eines Konferenzbeitrags, die am Dienstag auf der Website des Instituts bereitgestellt wurde.

Wichtiger Kundenservice wird als zu teuer erachtet
“Ich will kein Bargeld in diesen Filialen haben, weil Bargeld leider teuer ist und wir es deshalb unseren Kunden nur in ein paar Zentren anbieten werden,” so Stoy. “Die Aufgabe dieser Filialen ist Beratung - Beratung der Kunden bei Anlagen, bei Hypotheken, bis zu einem gewissen Grad bei Konsumkrediten und Versicherungen.” Sollte das gelingen, würden auch heimische Bankfilialen “ein profitabler Ort” sein, so Stoy.

Kostenreduktion im Fokus
Das Projekt ist Teil der Strategie, die Konzernchef Christian Sewing im März verkündet hat. Stoys Sparte soll einen substanziellen Teil der rund zwei Milliarden Euro an Kostensenkungen beitragen, die die Bank bis Ende 2025 erreichen will. Deshalb werde die Deutsche Bank Stoy zufolge weiter Filialen schließen.

Stoy äußerte sich zuversichtlich, sein diesjähriges Ertragsziel zu erreichen, obwohl Preiserhöhungen für Girokonten wegen einer anstehenden IT-Umstellung erst im nächsten Jahr erfolgen könnten.

Stoys Plan ähnelt der Strategie des Wettbewerbers Commerzbank, der sein Netz ebenfalls stark ausdünnt und verbleibende Filialen zu Beratungszentren veredelt. Erst kürzlich kündigte Finanzchefin Bettina Orlopp an, dass das momentane Ziel für Filialschließungen wohl nicht das Ende der Fahnenstange sein werde. (aa)

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