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Thomas Lloyd Group: Energiewende in Asien ist große Investitionschance

Vor dem Hintergrund einer starken wirtschaftlichen Erholung in Asien und steigender Rohstoffpreise könnte nach Ansicht des Head of Research & ESG der ThomasLloyd Group die Energiewende in Asien institutionellen Investoren interessantes Renditepotenzial bieten.

Nick Parsons, Head of Research & ESG, ThomasLloyd Group
Nick Parsons, Head of Research & ESG, ThomasLloyd Group
© ThomasLloyd Group

Ein „Building back better" zielt nicht nur auf eine stärkere Binnenwirtschaft, sondern auch auf eine geringere Abhängigkeit von importierten Waren, um die Zahlungsbilanz zu verbessern, schreibt Nick Parsons, Head of Research & ESG, ThomasLloyd Group, in einer Analyse. So sind auf den Philippinen beispielsweise die Rohölimporte in den letzten zwei Jahren stark zurückgegangen, liegen aber immer noch bei rund 90.000 Barrel pro Tag, während sich die Kohleimporte im letzten Jahr auf fast 30 Millionen Tonnen beliefen.

Höhere Margen möglich
In ThomasLloyds Zielmärkten in Asien sind Energiesicherheit, Systemstabilität und die Verringerung der Abhängigkeit von teuren Ölimporten nach wie vor wichtige energiepolitische Faktoren. Steigende Öl-, Gas- und Kohlepreise machen das Angebot an erneuerbaren Energien noch attraktiver und könnten sogar die Betriebsmargen der Erzeuger erneuerbarer Energien erhöhen.

Mit der richtigen Technologie, dem passenden Standort und erfahrenen Entwicklern seien die Erzeuger nach wie vor gut aufgestellt, um von den jüngsten Turbulenzen bei den Energiepreisen zu profitieren. Das gilt auch für ihre Investoren und die Gemeinden, in denen sie tätig sind.

Höhere Preise sorgen für mehr Tempo
Höhere Preise für fossile Brennstoffe werden sicherlich den Trend zu erneuerbaren Energien beschleunigen. Jedoch ist die Erzeugung von Strom aus nachhaltigen Quellen, wie in Europa auch zuletzt wieder erlebt, immer noch wetter- und windabhängig. Ein Monat mit besonders ruhigem Wetter im September hat die Wirksamkeit der Windenergie stark beeinträchtigt, so dass die Länder versuchen mussten, den Rückstand durch Gas- und Kohleverbrennung auszugleichen.

In den Ländern, in denen das Wetter viel weniger stark schwankt und die klimatischen Bedingungen sehr günstig sind, wird die Wettbewerbsfähigkeit der erneuerbaren Energien weiter zunehmen. In Indien scheint die Sonne garantiert zwölf Stunden am Tag, während auf den Philippinen der Zuckerrohrabfall, der unsere Biomasseanlagen antreibt, zu jeder Erntezeit verfügbar ist.

Da sich Frankreich verstärkt der Kernenergie und Deutschland dem Erdgas zuwendet, ist laut Parsons klar, dass sich das Investitionsklima nach dem Ende der COP26-Konferenz deutlich verändert hat.  "Der Übergang zu erneuerbaren Energien in Asien stellt eine klare Chance dar, einen echten Unterschied für den gesamten Planeten zu machen. Das ist gut für das Klima, die Bevölkerung und die Wirtschaft", erklärt Parsons abschließend. (aa)

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