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"Sell in May" könnte dieses Jahr richtig sein

Einiges spricht dafür, dass der Mai gemäß dem Sprichwort kein guter Börsenmonat wird, heißt es von Merck Finck. Das liegt vor allem an einigen unangenehmen Terminen im Juni.

Der April scheint in diesem Jahr seinem Ruf gerecht geworden zu sein. Historisch und gemessen am Dax gilt er langfrsitig als zweitbester Börsenmonat. Als zweitschlechtester Monat aus Renditesicht gilt dagegen der Mai. Die Börsenweisheit "Sell in May and Go Away" könnte sich dieses Jahr einmal mehr bewahrheiten, meinen die Experten der Privatbank Merck Finck & Co.

Nach der jüngsten Kursrally sind einige Aktienmärkte leicht "überkauft" und stehen kurz vor charttechnischen Widerständen. "Zwar sind die Rezessionsängste größtenteils verflogen, und die Deflationsängste nehmen dank stabilerer Makrodaten und Rohstoffpreise ab", erklärt Robert Greil, Chefstratege von Merck Finck. Im Laufe des Monats Mai könnten aber Spekulationen über Ereignisse im Juni die Märkte belasten. Dazu zählen eine mögliche Leitzinsanhebung bei der Fed-Sitzung am 15. Juni und das Brexit-Referendum am 23. Juni.

Zinskurve wird steiler
Die Aktienmärkte profitieren davon, dass sich das volkswirtschaftliche Umfeld stabilisiert hat. Für europäische Aktien ist die Münchener Privatbank etwas optimistischer als für US-Titel.

An den Bondmärkten verläuft die Zinskurve sowohl in Deutschland (zehnjährige Bundrendite) als auch in den USA (zehnjährige Treasuries) wieder etwas steiler. Nach der Ankündigung des EZB-Kaufprogramms haben sich die Zinsaufschläge für Unternehmensanleihen eingeengt. Weil sich dieser Trend fortsetzen könnte, sollten Anleger Titel guter Bonität bevorzugen.

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