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Notfallpläne: Stromabschaltungen im Winter

Wie weit in manchen Ländern die Notfallpläne mittlerweile gediehen sind, zeigt ein Blick nach Großbritannien, wo die Regierung bereits jetzt Stromabschaltungen im Winter in Erwägung zieht. Ob das auch Deutschland droht?

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Kommenden Winter sollten Bürger sicherheitshalber Taschenlampen und Kerzen griffbereit haben.
© larshallstrom / stock.adobe.com

Großbritannien bereitet sich informierten Kreisen zufolge darauf vor, dass ein Zusammenspiel von Gasknappheit und Kälte im Winter zu einem Energiemangel führen könnte, der kontrollierte Stromabschaltungen nötig macht. Darüber berichtet Bloomberg News.

In ihrem jüngsten “realistischen Schlimmstszenario” geht die Regierung in London beim Strom von einem Defizit aus, dass etwa ein Sechstel des Spitzenverbrauchs entspricht. Dabei wurde der Noteinsatz von Kohlekraftwerken bereits einkalkuliert, wie mit den Planungen vertraute Personen berichten. 

Unterdurchschnittliche Temperaturen und geringere Stromimporte aus Norwegen und Frankreich könnten den Angaben zufolge dazu führen, dass Großbritannien an vier Tagen im Januar Notmaßnahmen zur Einsparung von Gas ergreifen muss. 

Die Londoner Behörde für Wirtschaft, Energie und Industriestrategie erklärte, das Szenario sei “nichts, was wir erwarten.” Haushalte, Unternehmen und Industrie könnten sich darauf verlassen, dass sie benötigten Strom und Gas bekommen.

Bei einem besonders kalten Winter könnte Großbritannien zunehmend auf Gaslieferungen vom europäischen Festland angewiesen sein. Hier ist das Angebot jedoch bereits knapp, da Moskau die Lieferungen drosselt. Großbritannien steht damit vor einem Dilemma, da das Land nur über sehr geringe Speicherkapazitäten verfügt. 

Wie zu hören ist, sollen in der ersten Stufe des britischen Notfallplans die Gasströme vom Netzbetreiber gelenkt werden - an vertraglichen Vereinbarungen vorbei. In der zweiten Phase werden die Lieferungen an Gaskraftwerke gestoppt, was zu geplanten Stromabschaltungen für Industrie und Haushalte führen würde. (aa)

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