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Aquila Capital kauft sich in Valhalla ein

Was zunächst, wie ein häretisches Kapitel aus einer nordischen Saga klingt, stellt sich auf den zweiten Blick als entschlossene Expansion im Bereich Windkraft heraus. Aquila erwirbt mit dem schwedischen Portfolio "Valhalla" Kapazitäten über 357 MW und somit eines der größten Windprojekte Europas.

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Skandinavische Windparks, wie dieser in Schweden, erfreuen sich unter Investoren und Entwicklern zunehmender Beliebtheit.
© Asa

Aquila Capital hat mit dem Portfolio „Valhalla“ eines der größten Windprojekte in Europa erworben. Es wird aus 85 der neuesten V136 4,2-MW-Turbinen von Vestas mit einer Kapazität von 357 MW bestehen; die jährliche Produktion wird über 1,1 TWh liegen. Das Projekt befindet sich an zwei Standorten in Tönsen und Åmot-Lingbo in den schwedischen Gemeinden Bollnäs und Ockelbo. Die durchschnittliche Windgeschwindigkeit an den Standorten beträgt etwa 7,2 Meter pro Sekunde auf Nabenhöhe der Turbinen; der Kapazitätsfaktor des Projekts "Valhalla" liegt bei mehr als 36 Prozent.



Infrastrukturinvestments wie das Valhalla-Projekt haben sich als wichtiger Portfoliobaustein etabliert, um langfristige, stabile Erträge zu erzielen. Christian Brezina (Bild li.), Head of Diversified Infrastructure & Multi Asset Investments bei Aquila Capital, erläutert auf dem Institutional Money Kongress im Rahmen des Gruppengesprächs "Cashflow-orientierte Anlagestrategie in Infrastruktur-Investments" die Vorzüge der Assetklasse am Beispiel des offenen Spezial-AIF „Aquila Infrastructure Fund“. Dieser bietet Zugang zu einem breit diversifizierten Portfolio mit dem Schwerpunkt auf operativen, Cashflow produzierenden Infrastrukturinvestitionen. Über die Strategie diskutiert Brezina unter der Moderation von Gianfranco Palumbo, Leiter Direktanlagen/Renewables des Versorgungswerks der Wirtschaftsprüfer und der vereidigten Buchprüfer im Lande NRW. Zu dieser und anderen Kongress-Veranstaltungen können Sie sich hier oder über die Schaltfläche anmelden.



Schweden als Partner & Verkäufer

Bei dem Verkäufer handelt es sich um den schwedischen Entwickler OX2, der als Generalunternehmer den Windpark auch bauen wird. Die Arbeiten beginnen noch vor Jahresende. Die Standorte liegen etwa 250 Kilometer nordwestlich von Stockholm in einer Region mit zahlreichen Geschäfts- und Industriekunden. Nach Netzanschluss wird "Valhalla" Energie für rund 223.800 schwedische Haushalte liefern. Es konnte ein langfristiger Stromabnahmevertrag mit einem hochkarätigen, noch nicht benannten Stromabnehmer gesichert werden.

Mit dieser Akquisition, die einen sich abzeichnenden Trend in der Investment-Branche widerspiegelt, verwaltet das Unternehmen, das eben erst sein Team aufgestockt hat, Projekte zur Erzeugung erneuerbarer Energien in Europa mit einer Kapazität von mehr als 2.300 MW. (hw)

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