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Syz & Co.: Ende der Teufelsspirale aus Instabilität und Einbruch der Realwirtschaft

Die im Verlauf des Sommers gemeldeten Nachrichten bestätigten nach Einschätzung der SYZ & CO Experten endgültig das Ende der Krise und geboten vor allem der Teufelsspirale aus finanzieller Instabilität und Einbruch der realen Wirtschaft Einhalt. Überall zeichnet sich nun die Konjunkturerholung ab und bisweilen – wie in Deutschland – wesentlich früher als erwartet.

Während also das zweite Halbjahr diese allgemeine Rückkehr des Wirtschaftswachstums bestätigen dürfte, mehren sich die Fragen zum Wesen dieser Erholung. Vor allem der Umfang des Aufschwungs und seine Bestandfähigkeit bleiben unbekannt. Für das zweite Halbjahr allerdings gehen die Experten von einer bleibenden Erholung aus und reduzieren daher den Anteil an Obligationen um 3% und schichten ihn in Aktienanteile um.

In den Vereinigten Staaten mehren sich die Hinweise auf einen Aufschwung. Die in den letzten Wochen veröffentlichten Konjunkturdaten waren positiv und stärkten somit die Hoffnungen auf eine Erholung des BIP bereits im laufenden Quartal. In der Industrie nahmen die Gebrauchsgüterbestellungen im Juli angetrieben durch die Sektoren Luftfahrt und Rüstung um 4,9 Prozent zu. Die regionalen Umfragen zur Wirtschaftstätigkeit im produzierenden Gewerbe (Empire Manufacturing in New York, Philadelphia FED und Chicago Purchasing Manager) besserten sich weiter und haben nun die Trennmarke zwischen Kontraktion und Expansion der Wirtschaft überschritten.

In Europa sind in den letzten Wochen die Chancen auf ein positives Quartalswachstum noch vor Jahresende ganz erheblich gestiegen. Nach der Überraschung durch die BIP-Daten im zweiten Quartal (nur ein sehr geringer Rückgang in der Eurozone und bereits ein Plus in Deutschland und Frankreich) setzten die Frühindikatoren ihre Erholung fort. In Deutschland dürfte sich die Erholung nach Ansicht der SYZ & CO Experten vor Jahresende sogar noch beschleunigen.

In Japan hat das dritte Quartal sehr gut begonnen, aber die SYZ & CO Experten geben zu bedenken, dass der Weg aus der Krise für die zweitgrößte Volkswirtschaft wohl kaum ohne Hindernisse sein dürfte. Die Verlangsamung der Wirtschaft in Indien ist zu Ende. Ermöglicht wurde die Erholung des asiatischen Schwergewichts nach Auffassung der SYZ & CO Analysten durch einen umfassenden „Policy-Mix“, das heißt geld- und steuerpolitische Stimuli in Höhe von ca. 12 Prozent des BIP.

Nach einer Pause Mitte August nahmen die Börsenindizes ihren unerschütterlichen Vorwärtsmarsch angesichts einer Verbesserung der Weltkonjunkturaussichten und einer Rückkehr des Verbrauchervertrauens wieder auf. Nach Sektoren kam es zu einer gewissen Normalisierung mit einer geringeren Outperformance der zyklischen Werte.

Die SYZ & CO Analysten gehen davon aus, dass im zweiten Teil der Erholung die defensiven Titel diese Rolle übernehmen werden und verstärken hier dementsprechend ihr Engagement. Nach dem Einbruch Ende 2008 blieben die Geldmarktzinsen während des ganzen Jahres infolge einer äußerst expansiven Geldpolitik seitens sämtlicher Zentralbanken sehr niedrig. Die Experten warnen allerdings davor, davon auszugehen, dass dies ewig andauern könnte. „Wir wären nicht überrascht, wenn defensive Werte den 2. Teil der Erholung bis Ende 2010 übernehmen würden“, sagt Yasmina Barin, Analystin der SYZ & CO. 

Portfoliozusammensetzung

Angesichts der oben beschriebenen Entwicklungen haben die SYZ & CO Experten den Aktienanteil der Portfolios mit mittlerem Risiko um 3 Prozent erhöht und im Gegenzug den Anteil der festverzinslichen Papiere gesenkt (-3 Prozent bei kurz laufenden Obligationen).
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