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Morningstar European Fund Flows: schlechtestes Resultat seit März 2020

Langfristige Fonds verzeichneten Nettoabflüsse von 15,8 Milliarden Euro. Das ist das schlechteste Monatsergebnis seit März 2020. Geldmarktfonds büßten 10,5 Milliarden Euro ein. Mit Nettoabflüssen von 16,5 Milliarden Euro waren Anleihenfonds am stärksten betroffen, gefolgt von Rohstoffprodukten.

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Valerio Baselli, EMEA Investment Specialist bei Morningstar
© Morningstar

Aktienfonds konnten sich mit Nettokäufen in Höhe von 2,9 Milliarden Euro im positiven Bereich halten. Das Gleiche gilt für Allokationsfonds, die im Mai 987 Millionen Euro an neuem Kapital hinzugewinnen konnten.

Wichtige Detailergebnisse
- Langfristige Artikel 8-Fonds verloren im Mai 4,5 Milliarden, Artikel 9-Fonds gewannen 8,5 Milliarden Euro hinzu.
- Auf der Ebene der Morningstar-Kategorien verzeichneten USD-Staatsanleihenfonds mit 6,5 Milliarden Euro im Mai die höchsten Nettomittelzuflüsse, am unteren Ende erlitten RMB-Anleihenfonds die größten Nettomittelabflüsse (5,0 Milliarden Euro).
- Beim monatlichen organischen Wachstum lagen Fonds für kurzfristige SEK-Anleihen, Agrarrohstoffe, USD-Staatsanleihen und Wasser vorn.

BNP Paribas gewann im Mai am meisten Kapital hinzu
BNP Paribas führte die Liste der Fondsgesellschaften an, die das meiste Kapital hinzugewinnen konnten, gefolgt von iShares und UBS (siehe nachstehende Tabelle). Aviva, BlackRock und Lantern Structured Asset Management mussten hingegen die größten Abflüsse hinnehmen.

Der Focused SICAV US Treasury Bond USD war der Fonds, der sich im Mai am besten verkaufte (ohne monetäre Produkte), der Aviva Investors Sterling Government Liquidity Fund hatte die größten Nettoabflüsse.

Das Vermögen langfristiger Fonds mit Sitz in Europa ging von 11.469 Milliarden Ende April 2022 auf 11.254 Milliarden Euro Ende Mai zurück.

Zusammenfassung
Valerio Baselli, EMEA Investment Specialist bei Morningstar, sagte: "Die steigende Inflation, die zunehmenden Rezessionsängste und die große Unsicherheit im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine trüben die Stimmung der Anleger. Langfristige, in Europa domizilierte Fonds verzeichneten im Mai Abflüsse in Höhe von 15,8 Milliarden Euro. Das ist das schlechteste Monatsergebnis seit März 2020 und ist vor allem auf starke Verkäufe bei Anleihenfonds zurückzuführen. Gleichzeitig flossen im letzten Monat 2,9 Milliarden Euro in Aktienfonds. Das ist ein bescheidenes Ergebnis im Vergleich zum Durchschnitt der letzten zwei Jahre, hat es aber der Morningstar-Kategorie ermöglicht, im positiven Bereich zu bleiben. Hauptnutznießer waren Global Large Cap-Mischfonds, Wasser- und Ökologiefonds sowie einkommensorientierte Aktienfonds." (kb)

 

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