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Investoren ignorieren Japan und verpassen Korrelations-Vorteile

Vermögensverwalter lassen japanische Aktien seit Jahrzehnten links liegen. Joël Le Saux, Fondsmanager bei Syz Asset Management, ist das ein Rätsel – denn Japan-Aktien im Portfolio senken das Risiko.

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© skywalker / stock.adobe.com

Westliche Anleger lassen den japanischen Aktienmarkt viel zu oft außen vor, findet Joël Le Saux, Fondsmanager des Oyster Japan Opportunities bei Syz Asset Management. Denn eigentlich wäre Japan eine gute Wahl: Die Anlageklasse korreliert am wenigsten mit den weltweiten Leitbörsen. "Westliche Anleger betrachten den Markt oft als peripher, weil er in globalen Indizes viel weniger Gewicht hat als die USA oder Europa", sagt Le Saux. 

Japan sei auch noch aus einem anderen Grund ein Mauerblümchen: "Das Land ist sehr weit von den globalen Kapitalmarktzentren der Industrieländer entfernt und wird von global investierenden Anlegern oft übersehen, die sich in der Regel mehr für Schwellenländer interessieren", erklärt der Fondsmanager. Titel aus Emerging Markets schwanken stärker, verheißen dafür aber auch hohe Gewinne. 

Japan-Aktien eignen sich zur Risikostreuung
Aktien aus Japan sind indes ein wirkungsvolles Instrument, um das Risiko im Portfolio zu streuen, weiß Le Saux. "Mit einer Korrelation von 0,66 zu den USA und 0,70 zu Europa weist Japan eine geringe Korrelation zu anderen Aktienmärkten auf." Schwellenländer hingegen seien mit einer Korrelation von 0,79 deutlich näher an Europas Börsen dran als Japan. "So sticht Japan weltweit als überragende Diversifikationsmöglichkeit heraus", sagt der Fondsmanager. Zumal Japan nicht so stark den stürmischen Marktschwankungen ausgesetzt sei, von denen Asiens Schwellenmärkte oft heimgesucht werden. 

Titel aus Japan sind obendrein derzeit günstig, das Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV) befindet sich auf einem Sechsjahrestief und liegt bei etwa 1,1, rechnet Le Saux vor. Die Dividendenrendite liegt bei etwa 2,5 Prozent. "All das macht den japanischen Markt sehr attraktiv", sagt Le Saux. Anleger könnten jährliche Gewinne von mehr als sieben Prozent erwarten. (fp)

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