Das Fachmagazin für institutionelle Investoren

Geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein, um sich an der Website anzumelden:

Märkte

| Märkte
twitterlinkedInXING

Impact Investing – eine Definitionssuche

Impact Investing ist ein wesentlicher Aspekt im Sinne des EU-Aktionsplans Sustainable Finance. Uneinigkeit besteht allerdings noch in der Frage, was unter wirkungsorientiertem Investment eigentlich zu verstehen ist. Wir haben uns gemeinsam mit sechs Experten auf Definitionssuche begeben.

aufmacher_impact_video.jpg

Impact Investing ist ein wesentlicher Aspekt im Sinne des EU-Aktionsplans Sustainable Finance. Uneinigkeit besteht allerdings noch in der Frage, was unter wirkungsorientiertem Investment eigentlich zu verstehen ist. Wir haben uns gemeinsam mit sechs Experten auf Definitionssuche begeben.

In jeder Diskussion rund um das Thema Impact Investing fallen früher oder später Begriffe wie "Königsdisziplin" und "Königsklasse" oder auch Umschreibungen wie "Doing good by doing well". Und dennoch bleibt die Frage, was Impact Investing tatsächlich charakterisiert, meist unbeantwortet. Sind es der Primärmarkt und die Additionalität von projektbezogenen Finanzierungen, die wirkungsorientiertes Investieren am ehesten kennzeichnen? Oder muss ein Impact auch über den Sekundärmarkt möglich sein beziehungsweise ermöglicht werden?

Den Missstand, dass es eine fest umrissene Definition des Begriffs Impact Investing, auf die sich die Marktteilnehmer geeinigt hätten, bisher nicht gibt – oder zumindest noch nicht, hat auch die deutsche Bundesregierung vor kurzem beklagt, als sie Anfang Mai ihre von verschiedenen Ministerien erarbeitete "Sustainable-Finance-Strategie" vorgestellt hat. In dem 26 Maßnahmen umfassenden Katalog wird unter anderem moniert, es gebe zwar "zahlreiche unterschiedliche Prinzipien und Standards – jedoch kein einheitliches Rahmenwerk zur Messung und Einstufung von Impact-Investments". Entsprechende Wirkungs- und Bewertungsmethoden dazu wolle man nun weiterentwickeln.

Wir alle wissen, wie langwierig ein solcher politischer Prozess sein kann. Darauf wollten wir nicht warten und haben deshalb für die aktuelle Sonderausgabe zu Ausgabe 2/2021 unseres Magazins Institutional Money sechs ausgewiesene Experten zu einer gemeinsamen virtuellen Diskussion gebeten, um einer nach wie vor nicht vorhandenen Definition von Impact ­Investing näherzukommen.

Mit dabei waren: Hanna Hornberg, Direktorin bei Feri Trust, Michael Maldener, Managing Director bei Nordea Investment Funds, Matthias Narr, Head of Engagement bei Ethos Stiftung, Michael Schmidt, Vorstand und CIO bei Lloyd Fonds, Edda Schröder, Gründungsgeschäftsführerin von Invest in Visions, sowie Markus Zeilinger, Vorstandschef und Gründer der österreichischen Fair-Finance Vorsorgekasse.

Wer sich einen ersten Eindruck von den in der Diskussion angesprochenen wesentlichen Thesen zum Impact Investing verschaffen möchte, dem sei dieser kurze Video-Clip empfohlen, in dem die unterschiedlichen Sichtweisen der Diskutanten bereits deutlich werden: 

Das vollständige Roundtable-Gespräch finden interessierte Leser in der Sonderausgabe "Impact Investing" zu Ausgabe 2/2021 unseres Magazins Institutional Money, oder hier im E-Magazin. (hh)

twitterlinkedInXING

News

 Schliessen

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies und unserer Datenschutzerklärung zu. Mehr erfahren