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Columbia Threadneedle über das Risiko zu geringer Gaslieferungen

Für Columbia Threadneedle ist es unwahrscheinlich, dass Russland die Gaslieferungen über Nord Stream 1 wieder auf Normalniveau hochfährt. Falls Deutschland das Gas ausgehen sollte, droht eine Disruption der Produktionsketten.

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© Victoria / stock.adobe.com

Am 21. Juli endet die durch Wartungsarbeiten bedingte Unterbrechung der Gaslieferungen über die Pipeline Nord Stream 1. Endet sie wirklich? Einer aktuellen Analyse von Columbia Threadneedle Investments zufolge dürfte Russland ein hohes Interesse daran haben, Europa bis ins kommende Jahr über die Menge der Gaslieferungen im Unklaren zu lassen. „Es ist daher unwahrscheinlich, dass die Gaslieferungen am 21. Juli wieder auf das normale Niveau oder das seit Juni reduzierte Niveau erreichen werden“, schreibt die Energie- und Infrastrukturanalystin von Columbia Threadneedle, Sharon Vieten.

Wenn die Gasreserven in Deutschland nicht per November auf 90 Prozent gebracht werden können, sei das ein Grund zur Sorge. „Die Konsequenzen sind heftig und würden zu einer Disruption von Produktionsketten führen, die in der Folge auch die globalen Lieferketten belasten würden", warnt Vieten.

Nur wenn der Rubel rollt wird Gas geliefert
Einige europäische Märkte wie Bulgarien, Dänemark, Finnland, Polen und die Niederlande erhielten – unter dem Vorwand, dass sie nicht den Zahlungsmodalitäten des Kremls nachkämen – schon keine Gaslieferungen mehr aus Russland. „Allerdings steht Europa für drei Viertel von Russland Gasexporten, und Russland kann nur in sehr begrenzten Umfang die Exporte nach Asien umleiten.“

Gaspipelines aussichtsreiche Investments
Aus Sicht von Infrastrukturinvestoren seien im Gegensatz zu Gasverteilernetzen Gaspipelines interessant, da sie zur Anbindung der Flüssiggas-Terminals notwendig seien und den länderübergreifenden Transport von Gas und, in der Zukunft möglicherweise, Wasserstoff ermöglichten. (aa)

 

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