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Bluebay AM über das Transmission Protection Instrument (TPI) der EZB

Das Transmission Protection Instrument der EZB ist eine positive Überraschung für Mark Dowding, Chief Investment Officer bei BlueBay Asset Management. Der Teufel stecke jedoch im Detail.

Mark Dowding
Mark Dowding, Bluebay Asset Management
© BlueBay Asset Management

Die Notenbanker der EZB haben mit dem ‚Transmission Protection Instrument‘ (TPI) letzten Donnerstag ihr neues Anti-Fragmentierungsinstrument vorgestellt. Das Instrument als ultimativer Backstop gilt als beeindruckend: Es ermöglicht ganz nach Ermessen des EZB-Rats unbegrenzte Interventionen in jedem Land der Eurozone, schreibt Mark Dowding, Chief Investment Officer bei BlueBay Asset Management, in einer aktuellen Kurzeinschätzung.

Der Teufel steckt Dowding zufolge aber wie immer im Detail: Aktuell herrscht noch große Unsicherheit über den Einsatz des Instruments. Es sei daher zweifelhaft, ob es ausreicht, um im Falle einer weiteren Verschlechterung der politischen Lage in Italien eine Ausweitung der Renditeaufschläge für Staatsanleihen des Landes zu verhindern.

Bislang waren die Bewegungen beim Italien-Spread ziemlich gedämpft – er hat sich um lediglich rund 20 Basispunkte ausgeweitet. Angesichts der Erwartung, dass EZB-Chefin Christine Lagarde und ihre Kolleginnen und Kollegen mit dem TPI zu Hilfe eilen werden, hielten sich die Auswirkungen der Turbulenzen auf die Stimmung der Marktteilnehmer in Grenzen. "Wir sind positiv überrascht, dass es der EZB gelungen ist, das TPI auf den Weg zu bringen. Es gibt aber noch zu viele offene Fragen", merkt Dowding an, um anzufügen: "Insgesamt sind wir weiterhin der Ansicht, dass die zweite Jahreshälfte an den Kapitalmärkten positiver ausfallen wird als die erste. Im Moment ist es aber ratsam, vorsichtig zu bleiben und abzuwarten, bis sich der Nebel lichtet und die Chancen deutlicher werden.“ (aa)

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