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Berenberg: In wie weit der aktuelle Marktoptimismus gerechtfertigt ist

Der Chefanlagestratege und Leiter Multi Asset im Wealth and Asset Management bei Berenberg geht der Frage nach, ob der Aktienmarkt nicht schon zu viel des zukünftig Guten eingepreist haben könnte.

Prof. Dr. Bernd Meyer, Berenberg Bank
Prof. Dr. Bernd Meyer, Berenberg Bank
© Berenberg

Befeuert durch Short-Covering sowie eine fallende Volatilität hat sich die Erholungsrally an den Aktienmärkten fortgesetzt. Gepaart mit dem besseren Momentum hat dies zu einem Aufbau von Aktienpositionen durch systematische Strategien geführt. Zudem scheinen einige Investoren vermehrt an ein Soft Landing zu glauben, also daran, dass es der Fed gelingt, die Inflation einzudämmen, ohne dass die Wirtschaft in eine Rezession abrutscht, rekapituliert Prof. Dr. Bernd Meyer, Chefanlagestratege und Leiter Multi Asset im Wealth and Asset Management bei Berenberg, in einer aktuellen Marktanalyse die jüngsten Entwicklungen.

Der Markt sucht Kaufgründe weit in der Zukunft
Die Anleihemärkte preisen darüber hinaus eine Umkehr der Fed von einer restriktiven zu einer lockeren Geldpolitik mit Zinssenkungen für nächstes Jahr ein, was Anlagen mit einer langen Duration wie etwa in Technologiefirmen unterstützt.

Wie nachhaltig das Ganze ist, wird sich Meyer zufolge im Herbst zeigen. Sollte die Inflation nämlich doch hartnäckiger sein, dürfte die Fed länger als vom Markt erwartet restriktiv bleiben. "Anzeichen einer stärkeren Wirtschaftsabkühlung würden dem Soft-Landing-Narrativ ebenfalls schaden. Steigende Märkte dürften für viele Anleger weiter schmerzvoll sein, wenn sie in Aktien unterinvestiert sind", merkt Meyer an.
 
Nachdem die US-Inflationszahlen für Juli geringer als erwartet ausfielen, schauen die Anleger gespannt auf die Zentralbankreaktionen. Die nächste Sitzung der US-Zentralbank ist jedoch erst am 21. September. Die EZB (8. September) und die BoE (15. September) tagen hingegen etwas früher. Der Markt erwartet im September aktuell eine Zinserhöhung von rund 50 Basispunkten (Bp) von der Fed, rund 20 Bp von der EZB und rund 50 Bp von der BoE.

Kurzfristiger Ausblick
Am Dienstag werden die deutschen ZEW-Konjunkturerwartungen (Aug.), die US-Wohnungsbaudaten (Jul.) sowie die US-Industrieproduktionsdaten (Jul.) veröffentlicht. Die US-Einzelhandelsumsätze (Jul.), das vorläufige Q2-Wirtschaftswachstum der Eurozone sowie die britischen Inflationszahlen (Jul.) folgen am Mittwoch. Der Philadelphia Fed Index (Aug.) wird am Donnerstag publiziert.

In der Folgewoche werden der ifo-Index (Aug.), die Einkaufsmanagerindizes (Aug.) für Europa und die USA sowie das deutsche Konsumentenvertrauen (Sep.) bekannt gegeben. (aa)

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