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Banken fordern Erleichterungen wegen Corona-Krise

Der Bankenverband BdB fordert wegen der sich ausweitenden Coronavirus-Krise umfassende Erleichterungen für die Banken. Ein Spitzentreffen am Freitag soll dafür den Weg ebnen.

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© Wolf Heider-Sawall / FONDS professionell

Die Regulierung solle durch gezielte Maßnahmen so angepasst werden, dass Banken auch weiterhin Unternehmen effektiv helfen und mit Liquidität versorgen könnten, forderte der Präsident des Privatbankenverbands BdB, Hans-Walter Peters, kürzlich. Insidern zufolge soll es dazu am Freitag im Finanzministerium ein Spitzentreffen mit Bankenvertretern geben, meldet Reuters. 

BDB fordert flexiblere Handhabung der Bilanzierungsregeln zur Risikovorsorge
Aufgrund der sich weiter verschärfenden Virus-Krise sei zu erwarten, dass Kreditlinien von den Unternehmen voll gezogen werden und sich Zahlungsrückstände deutlich erhöhen, erklärte Peters. Er forderte für Banken deshalb unter anderem eine flexiblere Handhabung der Bilanzierungsregeln zur Risikovorsorge (IFRS 9). Auch die von den Regulierern geforderten Kapitalaufschläge für die Geldhäuser sollten gesenkt werden. Zugleich versuchte er Sorgen vor einer neuen Bankenkrise zu zerstreuen. “Die Folgen der Krise treffen in erster Linie die Kunden und nicht die Banken”, betonte Peters.

Kapitalaufschläge könnten gesenkt werden 
Insidern zufolge findet am Freitag ein Treffen im Finanzministerium mit Spitzenvertretern der Banken statt. Daran sollten unter anderem Vertreter von Deutscher Bank, Commerzbank, der HVB-Mutter Unicredit und mehrere Bankenverbände teilnehmen, sagte einer der Insider gegenüber Reuters. (kb)

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