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Yves Mersch wird EZB-Direktor und kümmert sich um den Aufbau der Bankenaufsicht

Yves_MerschIm EZB-Direktorium kam es durch die Bestellung des Luxemburgers Yves Mersch (Bild) zu einer Umverteilung der Aufgaben. Mersch verantwortet gemeinsam mit EZB-Vizepräsident Vitor Constancio den Aufbau der neuen europaweiten Bankenaufsicht unter dem Dach der EZB. Darüber informiert die EZB per Aussendung. Mersch gilt als Hüter der Geldwertstabilität und war bis jetzt Notenbankchef von Luxemburg.
 
Die beiden EZB-Direktoren sind gemeinsam dafür verantwortlich, dass die Bankenaufsicht - eines der bisher wichtigsten EZB-Projekte - funktioniert und diese spätestens Anfang 2014 die ihr übertragenen Aufgaben übernehmen kann. Die Aufsicht ist der erste wichtige Pfeiler einer Bankenunion für mehr Stabilität in der Finanzbranche. Diese soll nach dem Willen der Politik um einen Abwicklungsmechanismus für in Schieflage geratene Banken ergänzt werden.
 
Mersch füllt im EZB-Direktorium ab nun jene Lücke, die im Frühjahr durch das Ausscheiden des Spaniers Jose Manuel Gonzalez-Paramo entstanden war. Neben seiner Rolle beim Aufbau der Bankenunion ist Mersch unter anderem für das Risikomanagement und die IT zuständig. Die Berufung Merschs verzögerte sich immer wieder, weil einerseits die Spanier gegen den als geldpolitischen Falken geltenden Mersch opponierten (Spanien ist als großes Land nicht im EZB-Direktorium vertreten und will eher eine lasche Geldpolitik) und die EU-Parlamentarier unbedingt eine Frau ins EZB-Direktorium (eine Männerdomäne) hieven wollten. Schlussendlich setzte sich fachliche Kompetenz doch noch durch...
 
Die Aufgabenverteilung im EZB-Direktorium lautet wie folgt:
 
Neben seinen satzungsgemäßen Aufgaben als Präsident des Direktoriums, des EZB-Rats und des Erweiterten Rats ist der Präsident, Mario Draghi, weiterhin für die folgenden Bereiche zuständig: Kommunikation, Beraterstab des Direktoriums, ESRB-Sekretariat, Interne Revision sowie Sekretariat und Sprachendienst.
 
Neben seinen satzungsgemäßen Aufgaben als Stellvertreter des Präsidenten bleibt der Vizepräsident, Vítor Constâncio, für die folgenden Bereiche zuständig: Verwaltung (ohne Neubauprojekt der EZB), Finanzstabilität und Überwachung von Zahlungssystemen.Außerdem übernimmt er gemeinsam mit Yves Mersch die Zuständigkeit für das Projekt Bankenunion.
 
Jörg Asmussen ist nach wie vor für Internationale und europäische Beziehungen zuständig. Neben seiner Rolle als Vertreter der EZB bei internationalen Sitzungen repräsentiert er die EZB weiterhin bei Zusammenkünften der Arbeitsgruppe der Eurogruppe sowie des Wirtschafts- und Finanzausschusses; ferner nimmt Asmussen mit dem Präsidenten oder dem Vizepräsidenten an den Treffen der Eurogruppe und des ECOFIN-Rats sowie an den Sitzungen der Staats- und Regierungschefs auf Ebene der EU und des Euroraums teil. Außerdem bleibt er für Rechtsdienste, das Neubauprojekt der EZB und die Ständige Vertretung der EZB in Washington, D.C. zuständig.
 
Benoît Coeuré ist nach wie vor für Finanzmarktoperationen, Zahlungsverkehr und Marktinfrastrukturen sowie Forschung zuständig.
 
Yves Mersch wird für Banknoten, Informationssysteme, Risikomanagement und TARGET2-Securities zuständig sein. Darüber hinaus übernimmt er gemeinsam mit Vítor Constâncio die Zuständigkeit für das Projekt Bankenunion.
 
Peter_PraetPeter Praet (Bild links) ist weiterhin für die folgenden Bereiche zuständig: Volkswirtschaft, Personal, Budget und Organisation sowie Statistik.
Redaktioneller Hinweis: Peter Praet ist als EZB-Chefvolkswirt einer unserer Starreferenten auf dem kommenden Institutional Money Kongress in Frankfurt Ende Februar 2013. Näheres erfahren Sie weiter unten, wo Sie auch einen Link finden, der einen Rückblick auf die Kongresse der letzten Jahre sowie eine rasche und unkomplizierte Anmeldemöglichkeit ermöglicht. (aa)
 
DER Pflichttermin für institutionelle Investoren:
 
Der Institutional Money Kongress ist DER Pflichttermin für institutionelle Investoren im deutschsprachigen Raum: Am 26. und 27. Februar 2013 findet dieser exklusive Branchentreff zum bereits sechsten Mal im Frankfurter Congress Center statt.
 
Die ausschließlich institutionellen Teilnehmer aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Liechtenstein oder Luxemburg erwartet auch in dieses Mal wieder ein ebenso bewährtes wie attraktives Programm mit Vorträgen internationaler Finanzexperten, rund 60 Workshops mit renommierten Fondsmanagern, exklusive Gruppendiskussionen in kleiner Runde und Vieraugengespräche mit ausgewählten Anlageexperten - kurz gesagt: das ideale Forum zum fachlichen Austausch mit international renommierten Asset Managern, Finanzstrategen und Branchenkollegen.
 
Internationale Finanzstars referieren
 
Prof_KahnemannDas breit gefächerte Vortragsprogramm bildet das Herzstück des Institutional Money Kongresses. Ganz besonders freuen wir uns über die diesjährigen Special Guests: Wirtschaftsnobelpreisträgers Prof. Daniel Kahnemann (Bild links), Dr. Mohamed El-Erian (Bild rechts), CEO und Co-CIO von Pimco, EZB-Chefvolkswirt Peter Praet, den Strategieratsvorsitzenden des norwegischen Pensionsfonds und London Business School-Professor Elroy Dimson sowie den "Wirtschaftsweisen" Peter Bofinger.
 
Sichern Sie sich rechtzeitig Ihre Eintrittskarte - die Teilnehmerzahl ist begrenzt!
 
Nähere Informationen zu den Starreferenten, zu den Workshops, Gruppengesprächen, One-to-Ones wie auch einen Rückblick auf die letzten fünf Kongresse sowie eine Anmeldemöglichkeit finden Sie HIER.
 
 
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