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25. und 26. März 2020
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Großanleger sucht Immobilien-Manager

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BNP Paribas RE: Das erwartet Anleger bei deutschen Gewerbeimmobilien

BNP Paribas Real Estate veröffentlichte die vorläufigen Investmentzahlen für 2018 betreffend die Entwicklung deutscher Gewerbeimmobilien. Dank eines neuen Investmentrekords wurde eine Schallmauer durchbrochen. Interessant ist vor allem, wie es mit den Preisen und den Renditen weitergeht.

Fragezeichen - Zukunft in der Hand
Ausblick auf die weitere Entwicklung
„Die auf den ersten Blick vielleicht überraschend gute Verfassung der deutschen Investmentmärkte spiegelt letztendlich die harten Rahmenbedingungen wider, die nach wie vor für Immobilien sprechen“, erklärt Piotr Bienkowski.

Auch wenn die Unsicherheiten hinsichtlich internationaler Krisenherde zugenommen hätten, was sich natürlich auch im Nachgeben der Stimmungsindikatoren zeigt, stellen für Anleger die messbaren Einflussfaktoren das entscheidende Kriterium dar.

Dies gilt umso mehr, da mögliche Alternativanlagen, beispielsweise Aktien oder Rohstoffe, von globalen konjunkturellen Rückgängen mit hoher Wahrscheinlichkeit stärker betroffen wären. Und auch bei sicheren Staatsanleihen ist in einem unsicheren Umfeld mit vielen Risikofaktoren nicht von Renditesprüngen auszugehen.

Deshalb sprechen eine steigende Beschäftigung, ein weiteres, etwas moderateres, Wirtschaftswachstum und der Bedeutungsgewinn der großen Metropolen auch 2019 für starke Investmentmärkte.

„Vor diesem Hintergrund deutet alles darauf hin, dass die 50- Milliarden-Euro-Schwelle wieder deutlich übertroffen werden dürfte und ein Transaktionsvolumen zwischen 55 und 60 Milliarden Euro realistisch erscheint. Bei den Renditen stellt eine Stabilisierung auf den erreichten Niveaus das wahrscheinlichste Szenario dar. Wir können aber nicht ausschließen, dass eine zunehmende globale Unsicherheit den Wettbewerb um Premiumobjekte noch einmal verschärfen wird, was den Druck auf die Renditen aufrechterhalten könnte – insbesondere vor dem Hintergrund, dass für 2019 noch keine gravierenden Zinserhöhungen in der Eurozone zu erwarten sind“, erklärt Bienkowski abschließend.
 
 
© marklt / stock.adobe.com

Wie die ersten Ergebnisse des von BNP Paribas Real Estate Ende Januar 2019 veröffentlichten Investmentmarkt-Reports über deutsche Gewerbeimmobilien zeigen, wurde vergangenes Jahr eine Schallmauer durchbrochen: 2018 wurden bundesweit gut 61,5 Milliarden Euro in Gewerbeimmobilien investiert. Damit wurde nicht nur das Vorjahresergebnis noch einmal um knapp sechs Prozent gesteigert, sondern auch ein neuer Umsatzrekord aufgestellt. Rechnet man noch die Investitionen in Wohnimmobilien (ab 30 Einheiten) hinzu, die sich auf knapp 16,3 Milliarden Euro belaufen, ergibt sich ein Gesamtumsatz von gut 77,8 Milliarden Euro.

Investoren kaufen weiterhin Immobilien
„Nach drei sehr guten Jahren mit jeweils deutlich über 50 Milliarden Euro Transaktionsvolumen wurde 2018 erwartungsgemäß erstmals die 60-Milliarden-Euro Schwelle durchbrochen und ein neues Allzeithoch aufgestellt“, sagt Piotr Bienkowski (Bild links), CEO von BNP Paribas Real Estate Deutschland. “Das außergewöhnliche Vorjahresergebnis wurde damit noch einmal um knapp sechs Prozent übertroffen. Der Grund hierfür sind in erster Linie Investitionen in Einzelobjekte, die mit gut 46 Milliarden Euro die im letzten Jahr aufgestellte Bestmarke von knapp 39 Milliarden Euro nahezu pulverisiert haben. Trotz gesenkter BIP-Prognosen für die nächsten zwei Jahre und sich eintrübender Stimmungsindikatoren bleibt das Interesse der Investoren an deutschen Immobilien also ungebrochen hoch. Verantwortlich hierfür sind die harten Faktoren, die weiterhin für gute und stabile Rahmenbedingungen sprechen. Obwohl die Steigerungsraten leicht rückläufig sind, weist die Konjunktur auch mittelfristig gute Perspektiven und ein solides Wachstumspotenzial auf. Auch die Arbeitslosigkeit wird laut vorliegender Prognosen weiter sinken. Allein 2018 hat die Zahl der Erwerbstätigen um über 560.000 (+1,3 %) zugenommen und einen neuen Rekordwert erreicht. Davon profitieren auch die Nutzermärkte. Dies unterstreicht der aktuelle Büroflächenumsatz eindrucksvoll, der mit rund vier Millionen Quadratmeter das zweitbeste Ergebnis aller Zeiten erreicht. Das Szenario einer hohen und stabilen Nachfrage bei gleichzeitig spürbar steigenden Mieten ist damit weiterhin intakt und bietet in den nächsten Jahren Wertsteigerungspotenziale. Berücksichtigt man gleichzeitig noch die im internationalen Vergleich große Stabilität Deutschlands, dann ist das hohe Investitionsvolumen nachvollziehbar und rational“, erläutert Bienkowski weiter.      

Die wichtigsten Voraus-Ergebnisse finden Sie in der Bildergalerie oben, in der auf die einzelnen Subsegmente wie Büro oder Logistik wie auch die erzielbaren Renditen eingegangen wird. (aa)


Veranstaltungshinweis: "Gewerbeimmobilien" sind auch beim 12. Institutional Money Kongress (26. bis 27. Februar 2019 im Frankfurter Congress  Center) ein wichtiges Thema, das bei "IM-Spezial" im Rahmen einer hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion ausführlich erläutert wird. Nähere Informationen sowie eine Anmeldemöglichkeit finden Sie nachfolgend.

 

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