Institutional Money, Ausgabe 3 | 2025

PRODUKTE UND STRATEGIEN TOP & FLOP Gehobene Ineffizienz ........................ 164 Artikel-9-Schicksal.............................. 167 Neue Welt, neuer Markt Der globale Ölmarkt erfindet sich immer wieder neu........................................ 168 Aktiv am Steuer Staatliche Großanleger reagieren auf das schwierige Marktumfeld.................... 170 Aktive Resilienz Eine Schroders-Umfrage gewährt tiefe Einblicke in die Sichtweise von rund 1.000 Profianlegern............................ 174 Handelskriegsängste Mehrere Umfragen zeigen, wo Family Offices Risiken und Chancen sehen und welche Investments geplant sind........ 180 Auswählen oder ausschließen? ESG-konform investieren ohne Nachteile bei Rendite oder Tracking Error ist schwierig. Daher ist Kreativität gefragt 190 Riskante Passivität Die zunehmende Bedeutung von Index- fonds führt amMarkt immer öfter zu unerwünschten Effekten ................... 194 Nur scheinbar einfach Investoren sollten bei der ETF-Auswahl gewisse Selektionskriterien kennen und berücksichtigen................................. 198 Investoren kehren zurück Emerging Market Debt hat zuletzt besser performt als der westliche Anleihen- markt. Das hat gute Gründe ............. 206 Abgesicherte Risiken Insured Credit bietet trotz Hedging höhere Renditen als klassische Bonds. Das Angebot ist aber noch überschaubar 212 Up ins All Der Weltraum bietet unendliche Mög- lichkeiten – auch was die Rendite und Investmentmöglichkeiten betrifft....... 218 Spielerwechsel Der Zweitmarkt für Real-Asset-Spezial- fonds gewinnt auch in Deutschland an Bedeutung........................................ 224 » Verlässlichkeit ist wichtig, niemand braucht Schönfärberei « Interview mit Christoph Schmitt und Alexander Mozer Die Manager von Steyler Fair Invest und rezooM Capital über ESG-Anlagen... 228 Transparenzreduktion Einige Aufsichten lassen seit Kurzem semitransparente ETFs zu ................. 236 STEUER UND RECHT »Die Risikotragfähigkeit im Blick« Interview mit Julia Wiens Die BaFin-Exekutivdirektorin für Versicherungen und Pensionsfonds weiß, wo die Aufsicht hinschauen muss..... 238 Verbriefungsreform Die EU-Kommission will den europäi- schen Verbriefungsmarkt und damit die Finanzierung der Wirtschaft stärken... 246 Fondsrisiken im Griff Das neue deutsche Fondsrisikobegren- zungsgesetz (FRBG) soll die EU-Richt- linie 2024/927 umsetzen ................... 250 EDITORIAL Neue Nachhaltigkeit W er den Stand von nachhaltigen Invest- ments vor fünf Jahren mit dem heu- tigen vergleicht, reibt sich verwundert die Augen: Früher war die Rüstungsproduktion verpönt und bestenfalls zu einem Minipro- zentsatz in Firmenportfolios geduldet, und die Erzeugung von Atomstrom war für Nachhal- tigkeitsjünger ebenso etwas geradezu Unvor- stellbares. Aufgrund des Ein- marsches Russlands in der Ukraine und des absehbaren Strommangels im Zuge der Energiewende ist auf einmal alles anders. Heute ist die Atomstromproduktion mit Brüssels Sanktus in ein grünes Mäntelchen gehüllt, und die Aktien von Waf- fenproduzenten sind auch keine Parias mehr. Wir lernen also: Nachhaltigkeit ist ein Kind seiner Zeit und ein teurer Luxus, den man sich nur dann leisten kann, wenn es ausrei- chend grundlastfähige Stromquellen und eine gesicherte Außengrenze gibt. Ähnlich wird es wohl auch mit dem Berg- bau laufen,der angesichts von Europas Mangel an strategischen Metallen eine neue Stufe der Wichtigkeit erklimmt, wenn man Abhängig- keiten von China und Russland verringern möchte. Auch sollte man daran denken, Erd- gas zum Beispiel in Deutschland und Öster- reich zu fördern, damit der Wirtschaftsstandort keinen Kostennachteil erfährt.Dennmit Schif- fen angeliefertes LNG aus den USA, das ein Mehrfaches des nicht mehr gewollten Russ- landgases kostet und infolge schlechterer Qua- lität der Spezialchemie-Industrie Probleme bereitet, ist kein vollwertiger Ersatz – von der Umweltproblematik beim Transport gar nicht zu reden. Dazu kommt langsam die Einsicht, dass die allerwichtigste Form der Nachhaltig- keit gesunde Staatsfinanzen und ein handle- barer Verschuldungsgrad sind.Frankreich zeigt vor, wie man mit diesem Problem nicht um- geht.Hier ebenfalls lernfähig zu sein und nicht ständig Wechsel auf die Zukunft zu ziehen, stünde uns allen gut an, findet Dr. Kurt Becker Chefredakteur Bitback statt Greenback? Kann Bitcoin den US-Dollar im eigenen Land verdrängen? ......... 80 » Einen Crash könnten wir absorbieren « SOKA- BAU-Anlagechef Tobias Bockholt im Interview 56 3/2025 | INHALT N o . 3/2025 | institutional-money.com 7 FOTO: © KP I STOCK.ADOBE.COM, CHRISTOPH HEMMERICH, MARLENE FRÖHLICH

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