Institutional Money, Ausgabe 3 | 2025

M it einer für Ende 2024 ausgewiesenen Bilanz- summe von etwas mehr als 245 Millionen Euro gehört die in Sankt Augustin nahe Bonn ansässige Steyler Ethik Bank nicht zu den Schwergewich- ten der Branche. Als bewusst wertorientiertes Institut setzt das Haus aber seit seiner Gründung durch den Orden der Steyler Missionare Anfang der 1960er-Jahre Maßstäbe. Inzwischen sind über 110 Millionen Euro in die Projekt- arbeit der weltweit agierenden gut 9.000 Missionare und Missionsschwestern des Ordens geflossen. Gefördert wer- den in gut 80 Ländern der Welt Schulen und Kranken­ stationen, Sozial- und Umweltprojekte sowie nicht zuletzt die Arbeit von Gemeinden. Privaten wie auch institutionellen Investoren bietet die Bank über ihren Bereich Steyler Fair Invest drei Investment­ fonds an, die von unabhängigen Kapitalanlagegesellschaften und externen Fondsberatern nach den Leitlinien des Steyler Nachhaltigkeitsverständnisses gemanagt werden. Wir haben dieMöglichkeit genutzt, amStammsitz des Instituts über die Entwicklung des ethisch-ökologischen Investierens zu diskutieren in einer Zeit, da das Thema Nachhaltigkeit erheblich an Aufmerksamkeit einbüßt. Unsere Gesprächs- partner waren Christoph Schmitt, der den Investmentarm der Bank leitet, undAlexanderMozer, dermit seinemTeam der von ihmgegründeten rezooMCapital die Geschicke des Aktienfonds Steyler Fair Invest Equities lenkt. Im Gespräch erklären Christoph Schmitt von Steyler Fair Invest und Alexander Mozer von rezooM Capital , warum das ethisch-ökologisch investierende Institut vom rückläufigen ESG-Geschäft deutlich weniger betroffen ist als andere Marktakteure. » Verlässlichkeit ist wichtig, nie- mand braucht Schönfärberei« 228 N o . 3/2025 | institutional-money.com PRODUKTE & STRATEGIEN | Christoph Schmitt | Steyler Bank + Alexander Mozer | rezooM Capital FOTO: © STEFAN GREGOROWIUS | EXKLUSIV FÜR INSTITUTIONAL MONEY

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