Institutional Money, Ausgabe 3 | 2025

„globaler Handelskrieg“nicht im Ranking angeführt, um in der neuen 2025-Umfrage von null auf Platz eins zu springen (siehe Grafik „Kurzfristige und langfristige Risiken“) . System im Umbruch Nicht nur die UBS, sondern auch BlackRock befragte im Frühjahr dieses Jahres Family Office Manager nach den ihrer Ansicht nach größten Risiken bei der Erreichung der eigenen Renditeziele. Zwar wurde von BlackRock nicht explizit, wie von der UBS, nach dem Risiko „globaler Han- delskrieg“gefragt. Implizit wird diese Gefahr jedoch zumin- dest teilweise durch den Risikofaktor „aktuelle geopolitische Landschaft“ abgedeckt. Dieser wurde von 84 Prozent der von BlackRock Befragten als bedeutendster Störfaktor bei der Erreichung der Performancevorgaben genannt (Mehr- fachnennungen möglich). Auf Platz zwei befindet sich ganz klassisch „Pessimismus betreffend die globalen makroöko- nomischen Aussichten“ mit 60 Prozent der globalen Nen- nungen. Eine interessante Anmerkung am Rande für hiesi- ge Investoren: In Europa (EMEA) sind beachtliche 70 Pro- zent der Family Offices pessimistisch gestimmt. Ein europäi- scher Family Office Manager fasst die Stimmung treffend zusammen: „Es scheint ziemlich klar zu sein, dass es sich um einen Bruch mit den regelbasierten Systemen handelt, an die wir uns alle seit Langem gewöhnt haben und auf denen unser Denken basiert.Wer weiß, wie sich die Märkte Family Offices zählen oftmals zu den Trendsettern unter den institutionellen Asset Ownern. Damit geben deren Allokationsüberlegungen auch anderen Investoren wertvolle Hinweise, wo Risiken drohen und wo vor allem interessante Renditequellen zu finden sind. Derzeit dominiert das Risiko Handelskrieg die Allokationsüberlegungen. N o . 3/2025 | institutional-money.com 181 Family Offices | PRODUKTE & STRATEGIEN FOTO: © SUPERIMAGES | STOCK.ADOBE.COM

RkJQdWJsaXNoZXIy ODI5NTI=