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Diese Performance erzielte eine bekannte Ärzteversorgung aus Münster

Die Ärzteversorgung Westfalen-Lippe kann auf ein erfreuliches Geschäftsjahr 2016 zurückblicken. Dank einer breiten Diversifikation konnte auch im letzten Jahr – trotz aller Widrigkeiten - der Rechenzins überboten werden.

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Dr. Andreas Kretschmer, Ärzteversorgung Westfalen-Lippe

 

Im Anlagejahr 2016 erzielte die Ärzteversorgung Westfalen-Lippe bei ihrer Kapitalanlage eine Nettokapitalrendite von 4,2 Prozent und blickt damit laut eigenen Angaben auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Die auskömmliche Rendite von 4,2 Prozent wurde vor dem Hintergrund eines höchst fragilen politischen und wirtschaftlichen Umfelds erwirtschaftet und überbietet damit den Rechenzins von 4,0 Prozent. Zum Vergleich: In den Jahren 2015 und 2014 erzielten die Münsterianer Renditen von 4,2 und 4,5 Prozent.

Wie die Altersvorsorgeeinrichtung des Weiteren berichtet, konnte im Versicherungsbetrieb eine Beitragsproduktivität in Höhe von 3,9 Prozent erreicht werden, was laut Gesellschaft „als Beleg für das hohe Vertrauen der Mitglieder in ihr Versorgungswerk angesehen werden kann.“ Die Ärzteversorgung hat über 40.000 Mitglieder und verwaltet ein Anlagevermögen von rund zwölf Milliarden Euro.

Innovative Investitionen sorgen für auskömmliche Renditen
„Gelungen ist dies insbesondere durch den weiter verfolgten Schwerpunkt auf innovative und komplexe Investitionen mit veränderten Rendite-/Risikoprofilen“, schreibt die Ärzteversorgung auf Ihrer Webseite.

Die Ärzteversorgung Westfalen-Lippe ist bekannt dafür, bei der Anlage Wege abseits ausgetretener Pfade zu gehen, um ihre Renditeziele Jahr für Jahr zu erreichen und verwaltet mehr als die Hälfte ihrer Gelder intern.

So besteht größeres Exposure im Bereich Infrastruktur, wie beispielsweise ein Anteil am Off-Shore-Windpark EnBW Baltic 2. Aber auch an der Teil-Finanzierung von „DP World London Gateway“, der seit 1990 der erste Hafen war, der in Großbritannien in Betrieb ging, partizipierten die Münsterianer.

Hinzu kommt nennenswertes Exposure in Immobilien,  Emerging Market Debt oder Private Equity, sodass Kursrückgänge bei klassischen Anleihen und Aktien nur begrenzt Auswirkungen auf die Entwicklung des Gesamtportfolios haben. (aa)

 

 

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