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Warum uns der Sektor „nicht-basiskonsumgüter“ in Europa gefällt

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Der Indikator für das Verbrauchervertrauen in der Eurozone zeigt zunehmenden Optimismus. Gleichzeitig steigen auch die Reallöhne, und die Kreditaufnahme von Haushalten. Von diesem Trend dürfte der Sektor Nicht-Basiskonsumgüter kurzfristig profitieren.

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Das war das Kathrein Expertenforum 2017 + Fotogalerie

Zum mittlerweile 5. Expertenforum der Privatbank Kathrein kamen über 80 Teilnehmer, um sich bei Themen wie Renten, Anlage oder auch Nachhaltigkeit ein Update zu holen. Aber auch eher ungewöhnliche Themen standen auf der Agenda dieser gelungenen Veranstaltung.

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Dicht besetzte Reihen beim 5. Kathrein Expertenforum in Wien.
 
© Kathrein

Zahlreiche institutionelle Investoren aus Österreich sowie aus dem benachbarten Ausland ließen sich das hochkarätige Programm des 5. Kathrein Expertenforums Mitte November 2017 in Wien nicht entgehen. Wer aller diese Veranstaltung besuchte, können Sie einer exklusiven Fotogalerie entnehmen.

Nach einem „musikalischen Empfang“ des Streichquartetts Vienna Strings eröffneten Dr. Harald Thury, Vorstand der Kathrein Privatbank, und Andrea Otta, Geschäftsführerin der Kathrein Capital Management, die Veranstaltung mit einer herzlichen Begrüßung sowie einem kurzen Rück- und Ausblick auf Geschehnisse, Erfolge und Neuerung.

Währungs- und Tail-Risks
„To hedge or not to Hedge“ war die Frage die im ersten Vortrag des Nachmittages, mit dem Titel „Währungen in der Asset Allokation – Risikofaktor oder Ertragsbringer?“ von Harald P. Holzer, Vorstand und Chief Investment Officer, sowie Mag. Florian Mayer, diskutiert wurde. Welche Arten der Absicherung zu welchen Ergebnissen führen sowie mit welchen Ertragssteigerungen und welchen Risikoreduktionen Investoren kalkulieren können, wurde anhand detaillierter Charts ausführlich erklärt. 

„Tail Risk im Bond-Management“ lautete der Titel des Vortrages von Andrea Otta, Geschäftsführerin sowie Portfolio Managerin, und Dipl.-Ing. Vanda Kovacs-Wild, Portfolio Managerin der Kathrein Capital Management (KCM). Das Haus ist bei institutionellen Investoren bekannt für sein erfolgreiches Management im Rentenbereich sowie auch für das KCM-Modell zur Überwachung von Ausfallsrisiken. Kurzzusammenfassung des Vortrags: Tail Risk Management kam ursprünglich primär bei Hedge Fonds zum Einsatz. Im Anleihenmanagement kann durch erfolgreiches Tail Risk Management ein signifikanter Beitrag zur Portfoliostabilisierung erzielt werden.

Nachhaltigkeit unter der Lupe
Ein Highlight des Nachmittages war eine Podiumsdiskussion zum Thema „Entwicklungen und Trends bei nachhaltigen Investments: Segen, Fluch oder Notwendigkeit?“ Das Podium war zumindest für Wiener Verhältnisse hochkarätig mit national und international bekannten Teilnehmern besetzt. Es diskutierten: Silke Jolowizc, Manager Client Relation bei oekom research, Mag. Reinhard Friesenbichler, Gründer und Geschäftsführer rfu, und Tim Hayes von Ned Davis Research. Die Moderatorenrolle übernahm die Nachhaltigkeitsexpertin der KCM, Andrea Otta. In einer lebendigen, emotionalen und auch sehr informativen Diskussion wurden die verschiedenen Blickwinkel intensiv beleuchtet. Eine grundsätzlich positive Einstellung und Aufgeschlossenheit gegenüber diesem Thema zeigten auch das rege Publikumsinteresse und die Diskussionsfreudigkeit.

Bei Streichinstrumenten spielt die Musik
Schwung- und klangvoll ging es weiter mit dem nächsten Vortrag zum Thema „Investments in historische Streichinstrumente – eine reine Leidenschaft?“ Dr. Wolfgang Habermayer, Gründer und Geschäftsführer von Merito String Instruments Trust, entführte das Auditorium nach Cremona (Italien) im 16./17. Jahrhundert. Eine Zeit, in der Meister wie Amati und Stradivari Instrumente in einer Art und Weise perfektionierten, wie sie bis heute weder erreicht noch übertroffen werden konnte. Wer Kunst versteht, versteht es sie zu fördern – lautet das Credo, unter dem Merito String Instruments Trust als Family Office für Streichinstrumente Investoren behilflich ist, Kunst und Künstler zusammenzubringen.

Vortrag von Paul Wessling
Paul Wessling ist neben seinen Funktionen als Vorstand, Dozent und Fachbuchautor auch Gründer des VVB-Fachkreises Kapitalanlagen und Asset Management. Er verfügt über mehr als 30 Jahre Erfahrung in der Rechnungslegung von Lebens- und Sachversicherern und leitete die Kapitalanlageverwaltung, die IT, das Rechnungswesen sowie Treuhandmandate bei diversen Erst- und Rückversicherungsunternehmen. In seinen Vortrag „Neue Rahmenbedingungen für die Kapitalanlage in der betrieblichen Altersvorsorge“ ließ er seine lange Erfahrung und sein tiefgehendes Detailwissen gekonnt einfließen, um ein durchaus auch kritisches Bild über die Entwicklungen am deutschen Markt zu skizzieren.

Makroausblick von Ned Davis
Den mit Spannung erwarteten Abschluss des Expertenforums bildete der „Market Outlook“ von Ned Davis Research. Chief Global Investment Strategist Timothey Hayes führte in einer Detailtiefe und Schärfe, wie es wahrscheinlich nur er kann, durch die gehaltene Präsentation. „Watch out for increasing cyclical risk in 2018“ waren seine mahnenden Worte, mit denen er seinen grundsätzlich tendenziell positiven Marktausblick schloss. Die anschließende Q&A-Runde mit dem interessierten Auditorium sprengte zwar ein wenig den zeitlichen Rahmen, beantwortete dafür alle offenen Fragen.

Im Anschluss an den fachlichen Teil des Expertenforum 2017 folgten ein kulinarischer Ausklang und Gespräche bis zu später Stunde.

„Ich möchte mich ganz herzlich für die vielen positiven Rückmeldungen bedanken, die wir erhalten haben. Es freut uns alle sehr, das Interesse der Teilnehmer, mit der Auswahl der Themen und Vortragenden, erneut getroffen zu haben", erklärte Mag. Herwig Wolf, Leiter Institutional Clients bei Kathrein, gegenüber „Institutional Money“. (aa)

 

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