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Blackrock steigert Absatz und Gewinn

Der weltweit führende Vermögensverwalter kann mit einem lachenden Auge auf das erste Quartal 2017 zurückblicken. Sowohl Umsatz als auch Gewinn stiegen in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres.

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Blackrock ist gut ins Jahr 2017 gestartet. Anleger vertrauten dem Vermögensverwalter-Primus im ersten Quartal insgesamt 80 Milliarden US-Dollar an frischem Geld an. Damit stieg das verwaltete Vermögen von Blackrock auf 5,4 Billionen Dollar. Der weltgrößte Asset Manager konnte dabei in fast allen Sparten respektable Zuwächse verzeichnen, wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht. Der Bereich Informationstechnologie, basierend auf dem innovativen Risiko-Management-Tool Aladdin, meldete ebenfalls Umsatzzuwächse.

Schaut man genauer in das Zahlenwerk sieht man, dass Blackrock vor allem im Geschäft mit passiven Indexfonds (ETFs) punktete. Hier registrierte die Gesellschaft Mittelzuflüsse in Höhe von knapp 64,5 Milliarden Dollar. Aktiv gemanagte Portfolios sammelten 4,6 Milliarden Dollar ein. Im Vorjahr hatte der Fondsmanager hier noch Abflüsse in Höhe von elf Milliarden Dollar verkraften müssen.

Der institutionelle Bereich zeigte zwei Gesichter: Aus aktiv gesteuerten Portfolios floss eine Milliarde Dollar ab. Dagegen sammelten passive Produkte mehr als zwölf Milliarden Dollar ein. Geldmarktfonds mussten dagegen 15,7 Milliarden Dollar "abgeben".

Steigende Nachfrage nach Aladdin
Unter dem Strich betrug der Periodengewinn 862 Millionen Dollar, ein Plus von 31 Prozent gegenüber dem vierten Quartal 2016. Zu dem Ergebnis trug Blackrock zufolge auch die
steigende Nachfrage nach Aladdin bei. Der Umsatz stieg hier um zwölf Prozent oder 17 Millionen auf insgesamt 158 Millionen Dollar. "Die Ergebnisse für das erste Quartal 2017 reflektieren die strategischen Entscheidungen, die wir gemacht haben, um unsere Anlagestrategien mit führender Technologie weiter zu verbessern", kommentiert Larry Fink, CEO und Chairman von Blackrock, das Ergebnis. (jb)

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