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Amazon und Konsorten lösen Umbau bei AXA IM Framlington Equities aus

Das Team AXA IM Framlington Equities strukturiert ihr Research um und legt dabei den Fokus auf langfristige Investmentthemen. Die Reorganisation hat gute Gründe, wie das Beispiel "Amazon" zeigt.

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© phongphan / stock.adobe.com

Die auf Bottom-Up-Strategien spezialisierten Aktienexperten von AXA Investment Managers stellen sich als Reaktion auf die Umwälzungen in der Wirtschafts- und Investmentwelt neu auf. Darüber berichtet die Gesellschaft in eigener Sache.

Neue Struktur mit bekannten Gesichtern
AXA IM Framlington Equities gibt seinem internen Aktienresearch eine neue Struktur. Künftig wird es entlang von fünf wesentlichen Themenschwerpunkten ausgerichtet, die für die Zukunft des langfristigen, an Fundamentaldaten orientierten Investierens stehen. Dies sind:

Ageing and Lifestyle: Unter der Leitung von Dani Saurymper fokussiert dieser Themenbereich auf die Konsequenzen der höheren Lebenserwartung rund um die Welt – und die Chancen, die sich daraus ergeben.

Automation: Dieser von Tom Riley verantwortete Bereich befasst sich über eine Reihe von Branchen hinweg mit Robotik und Automatisierung.

Connected Consumer: In diesem Feld liegt der Schwerpunkt auf der E-Commerce-Wertschöpfungskette und der digitalen Transformation der Wirtschaft. Jeremy Gleeson ist für diese Themen verantwortlich.

CleanTech: Dieser Bereich unter der Leitung von Amanda O’Toole deckt kohlenstoffarme Lösungen für die Wirtschaft und nachhaltiges Ressourcenmanagement ab.

Transitioning Societies: Hierbei stehen die wirtschaftliche Inklusion und das sich wandelnde Konsumverhalten sowohl in entwickelten Ländern als auch und insbesondere in Schwellenländern im Mittelpunkt. Zuständig ist Anne Tolmunen.

Jedes dieser Themen sei laut AXA IM Framlington Equities bereits über die Aktienmärkte investierbar und repräsentiert einen über Jahrzehnte andauernden Trend mit einem jährlichen Wachstumspotenzial von mehr als zehn Prozent und hinreichend großer Diversifizierung über Regionen, Sektoren und Unter-nehmensgrößen hinweg.

Disruption am Beispiel von Amazon erklärt
„Das Investieren in Aktien verändert sich. Während die Globalisierung die Bedeutung der Aufteilung der Welt nach Regionen hat schwinden lassen, haben sich auch die Sektordefinitionen im Zeitverlauf nicht weiterentwickelt. Aber die Märkte und die Unternehmen haben sich verändert“, erklärt Mark Beveridge, Global Head of Framlington Equities bei AXA IM. „Unternehmen sind zunehmend in mehreren Sektoren tätig, und traditionelle Sektor-Einteilungen sind nicht länger anwendbar. Nehmen Sie zum Beispiel ein Unternehmen wie Amazon: Ist es ein Cloud-Konzern, ein Logistikunternehmen, eine E-Commerce-Plattform oder ein Bio-Lebensmittel-Einzelhändler?“ Für Investoren sei es daher entscheidend, Unternehmen wirklich zu verstehen, ihr Management zu treffen und als langfristig orientierte, aktive Anleger zu agieren, wenn sie Unternehmen identifizieren wollten, die an den großen langfristigen Wachstumstrends teilhaben.

„Passive Investments sind zu stark abhängig von Unternehmen, die sauber in traditionelle Sektor-Klassifikationen passen. Dies wiederum bedeutet, dass Investoren die feiner nuancierten Chancen verpassen, die thematische Investmentstrategien ihnen bieten können“, so Beveridge.

Framlington Equities hatte zuvor bereits begonnen, das eigene Fondsangebot stärker thematisch auszurichten – zum Beispiel mit der Lancierung einer Robotech-Strategie im Jahr 2015 und einer Digital-Economy-Strategie gegen Ende des vergangenen Jahres. (aa)

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