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22.12.2014

S&P Dow Jones Indices hält bei Exchange Traded Products 31 Prozent Marktanteil

S&P Dow Jones Indices (S&P DJI) gab kürzlich bekannt, dass per 12.12.2014 die gesamten Assets under Management (AuM) der Exchange Traded Products (ETPs) auf Basis der hauseigenen Indizes den Wert von 781 Milliarden US-Dollar erreicht haben, was einem 20-prozentigen Anstieg gegenüber dem Jahr zuvor entspricht. Damit vereinigen ETPs, die den von S&P DJI berechneten Indizes folgen, einen Marktanteil von 31 Prozent auf sich.

 

Damit ist man als Platzhirsch mehr als doppelt so groß wie der nächstfolgende Anbieter. Insgesamt existieren zum Stichtag 606 ETPs mit einem Link zu den Indizes von S&P DJI. Ungefähr ein Viertel aller ETF-Anbieter weltweit hat Produkte in seiner Palette, die auf von S&P DJI publizierte Indizes abstellen.

 

2014 sei ein Jahr mit großem Wachstum im Geschäft mit Index-Lizenzen über viele verschiedene Assetklassen und Regionen hinweg gewesen, merkteAlexander Matturri, CEO of S&P Dow Jones Indices, anlässlich der Präsentation der Zahlen an. Durch die enge Zusammenarbeit mit ETF-Anbietern und der Nähe zu den Börsen habe man seinen Wirkungskreis in Richtung Emerging und Frontier Markets ausgebaut, sodass man zuversichtlich ins kommende Jahr blicke.

 

S&P DJI sieht sich auch als Innovator in Bezug auf faktorbasiertes Indexing, da man eine lange Tradition bei der Entwicklung von Indizes habe, die sich nicht am Market-Cap-Ansatz orientierten. So hat man den S&P 500 Equal Weighted Index bereits 2003 aus der Taufe gehoben. In diesem Jahr hat man insgesamt 27 verschiedene neue faktorbasierte Indizes geschaffen. In die gesamte Palette dieser Indexkategorie von S&P DJI sind 70 Milliarden US-Dollar an AuM von ETPs investiert, was eine Steigerung gegenüber 2013 von 35 Prozent entspricht.

 

Vor kurzem hat man die S&P Momentum Indices lanciert, eine neue Familie von faktorbasierten Indizes , bei denen man auf die Persistenz der relativen Performance von Aktien im globalen Kontext abstellt. Der Momentum-Faktor spiegelt die Theorie wider, dass Relative-Stärke-Strategien, die Aktien auf Grundlage ihrer vergangenen Return ranken, eine Vorhersagekraft für die relative Performance der folgenden 3 bis 12 Monate besitzen. (kb)

 

Kategorie: Märkte

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