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26.11.2014

FERI-Fondsinnovationspreis 2015 geht an den Austrian Economics Golden Opportunities Fund von Incrementum

Die Österreichische Schule der Nationalökonomie lebt weiter, nun auch als prämiierte Fondsinnovation, denn der „Austrian Economics Golden Opportunities Fund“ der Liechtensteiner Fondsboutique Incrementum AG wurde bei den FERI EuroRating Awards 2015 in der Kategorie „Fund Innovations“ ausgezeichnet. Bei der Preisverleihung im Schloss Bad Homburg konnte sich das Fondsmanager-Duo Mark Valek und Ronald Stöferle dabei unter anderem gegen Konkurrenten wie Goldman Sachs oder SwissCanto durchsetzen.

 

„Wir freuen uns außerordentlich über diese Auszeichnung. Sie bestätigt uns, dass wir einen guten Weg im Interesse unserer Anleger gehen, welchen wir konsequent weiter verfolgen werden. Zudem freut uns, dass wir uns mit unserem Fonds und unserem Buch als Wegbereiter des „Austrian Investing“ etabliert haben.“, sagt Ronald Stöferle (Bild links), Partner und Fondsmanager der Incrementum AG.

 

Inflation und Deflation aus der Perspektive der „Österreichischen Schule“

 

Die Frage „Inflation oder Deflation?“ gewinnt für Investoren zunehmend an Bedeutung. "Die Österreichische Schule der Nationalökonomie bietet eine alternative – und unserer Meinung nach – präzisere Sichtweise auf diese wesentliche Entscheidungsgrundlage für die Asset Allocation. Insbesondere in instabilen Phasen des Geld- und Bankensystems bietet diese Denkschule Anlegern einen substanziellen Mehrwert“, so Mark Valek (Bild rechts) nach der Preisverleihung. „Wir sind davon überzeugt, dass sich Investoren aufgrund der „monetären Tektonik“ auf verstärkte Eruptionen in Form von inflationären aber auch deflationären Phasen vorbereiten sollten. Diesem Gedanken wollten wir mit Hilfe unseres Fonds Rechnung tragen und von den zu erwartenden Turbulenzen zu profitieren“ ergänzt Stöferle.

 

Aktives Timing von inflationssensitiven Anlageklassen essentiell

 

Die österreichische Schule hat erkannt, dass Inflation generell ein monetäres Phänomen ist. Die permanente, künstliche Ausweitung von Geld- und Kreditmengen verursacht kurzfristige Booms, langfristig ist sie die Ursache der fallenden Kaufkraft der Währung. Die beiden Österreicher haben zur Erklärung der Wechselwirkung zwischen Notenbankinflationierung, und der durch die Kreditschrumpfung der Geschäftsbanken erzeugten deflationären Kraft, die Metapher der „monetären Tektonik“ entwickelt. Zwischen Phasen scheinbarer Stabilität kommt es zu alternierenden inflationären oder deflationären Eruptionen. Für Anleger wird das Verständnis der monetären Kräfte in Zukunft wichtiger werden, so die beiden Fondsmanager.

 

Monetärer Seismograph: Inflations-Signal zeigt aktuell Disinflation

 

Um festzustellen, wie viel monetäre Inflation tatsächlich in die Realwirtschaft gelangt, verwenden die Fondsmanager eine Reihe von marktbasierten Indikatoren. „Das Ergebnis dieses monetären Seismographen resultiert im „Incrementum Inflations-Signal“, welches uns die vorherrschende Inflationstendenz anzeigt. Gemäß des jeweiligen Signales werden in unserem Fonds Positionen für steigende, neutrale oder fallende Inflationstendenzen eingegangen.“ so Mark Valek. „Ausgeprägte Inflationssensitivität haben Edelmetalle, Rohstoffe, Minen-, und Energieaktien. Wir erachten es in diesem Umfeld für wichtig, diese Anlageklassen aktiv zu gewichten. Als Beispiel sei hier der September genannt. Das Incrementum Inflationssignal drehte auf Deflation, wir positionierten uns im Markt dementsprechend und der Fonds konnte im September eine Performance von 1,5 Prozent erzielen.

 

Ausblick: Notenbanken werden im Kampf gegen deflationäre Tendenzen überreagieren

 

Gemäß Valek und Stöferle wird die Gratwanderung zwischen Inflation und Deflation für Zentralbanken zukünftig immer schwieriger zu kontrollieren sein. „Unter der Oberfläche brodelt es bereits gewaltig. Die systemische Überschuldung wirkt weiterhin stark deflationär. Aufgrund der sozioökonomischen Anreizstrukturen kann ausgeprägte Deflation systemisch jedoch nicht zugelassen werden. Die Inflationierungspolitik der Zentralbanken hat bislang in erster Linie ausgeprägte Vermögenspreisinflation ausgelöst. Bei anhaltender monetärer Inflationierung könnte signifikante Preisinflation folgen. „Die Abhängigkeit von billigem Geld und sukzessive steigenden monetären Stimuli ist erschreckend. Langfristig ist dies eine verheerende Politik. Aufgrund der massiven disinflationären Tendenzen haben wir nach wie vor keinerlei Long-Positionen in Goldminenaktien oder Rohstoffen. Sobald sich das Inflationsmomentum umkehrt, sehen wir hier jedoch erhebliche Ertrags-Opportunitäten.“, so Stöferle. (kb)

 

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Kategorie: Märkte

 
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