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28.08.2014, 13:39 Uhr

BlackRock Solutions berät EZB beim ABS-Kaufprogramm

Die Sparte Blackrock Solutions wird Europäischen Zentralbank Ratschläge zum Aufbau und zur Umsetzung eines möglichen Kaufplans für forderungsbesicherte Wertpapiere (ABS, Asset Backed Securities) geben. Darüber berichten Bloomberg und andere Medien.

 

ABS sollen Bankenbilanzen entlasten

 

EZB-Präsident Mario Draghi hatte im Juni dieses Jahres erklärt, dass die Zentralbank ihre Vorbereitungen für ABS-Käufe intensiviere. Damit soll das Wachstum der Eurozone angetrieben werden. Das Programm könnte dabei helfen, den 1,9 Billionen US-Dollar schweren Markt - der seit 2009 um 34 Prozent geschmolzen ist - wiederzubeleben. Gleichzeitig bekäme die EZB die Möglichkeit, das Finanzsystem mit Liquidität zu versorgen. Allerdings müssen sich die Währungshüter noch in der Frage einigen, wie ein solches Kaufprogramm aussehen sollte.

 

Chinese Walls, positives Zeichen

 

Dem EZB-Sprecher zufolge sieht der Blackrock-Vertrag eine effektive Trennung zwischen dem EZB-Projekt-Team und anderen Mitarbeitern des Vermögensverwalters vor, die mit ABS-Aktivitäten zu tun haben. "Einen Berater anzustellen, der den ABS-Markt kennt und dort über Erfahrungen mit Investments vor, während und nach der Krise verfügt, das ist eindeutig positiv", sagte Dipesh Mehta, Director für Verbriefungs-Analysen bei Barclays in London.

 

Kategorie: Märkte