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Die neue Normalisierung

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Seit 2009 haben die Zentralbanken ihre Bilanzen auf beispiellose Art aufgebläht. Angesichts des weltweit verbesserten Wirtschaftsumfelds hat die Notwendigkeit einer „Normalisierung“ – Anhebung der Zinsen und Reduzierung der Bilanzen – zu einer vierten Welle des Tapering geführt.

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Studie: Warum setzen Institutionelle auf Immobilienkreditfonds?

Institutionelle Investoren freunden sich immer mehr mit Immobilienkreditfonds an. Das hat einige gute Gründe - genau wie der Umstand, warum Deutschland als am attraktivsten angesehen wird.

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Holger Leifeld, Leiter Capital Markets bei Donner & Reuschel: „Immobilienkreditfonds üben als rentables und das Eigenkapital schonendes Anlagevehikel eine große Anziehungskraft auf institutionelle Investoren aus. Die Bereitschaft in indirekte Immobilienanlagen zu investieren ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen.“

Die große Mehrheit institutioneller Investoren stehen Immobilienkreditfonds offen gegenüber. Ganze 71 Prozent bejahen diese Aussage laut der von der Privatbank Donner & Reuschel in Auftrag gegebenen Studie. Darüber hinaus sind 39 Prozent der Meinung, dass Immobilienkreditfonds für ihr Haus als attraktiv bis sehr attraktiv einzuschätzen sind. Bei den Altersversorgern und Pensionskassen bestätigt sogar jeder Zweite (55%) die Attraktivität dieser Anlageklasse. Das sind die zentralen Aussagen, zu denen SMF Schleus Marktforschung kam.

Die Immobilienkreditfondsstudie basiert auf der Befragung von 124 institutionellen Investoren – darunter  69 Versicherer, 29 Altersversorge-Einrichtungen/Pensionskassen und 26 Stiftungen – auf der obersten Management-Ebene. Die Stichprobe repräsentiert ein Gesamtanlagevolumen von über 580 Milliarden Euro. 73 Prozent der Befragten verfügen über ein Anlagevolumen von mehr als zwei Milliarden Euro.

Safety First
Institutionelle Investoren fühlen sich in Immobilienkreditfonds sicher aufgehoben und sehen vor allem die geringe Ausfallwahrscheinlichkeit als Vorteil dieser. Ganze 84  Prozent stimmen dieser Aussage zu. Immobilienkreditfonds eignen sich insbesondere für sicherheitsorientierte Investoren. Ganze 72 Prozent der Befragten  stufen sich selbst als risikoneutral bis risikoavers ein. Als größte Vorteile von Immobilienkreditfonds nennen die Befragten die attraktive Rendite (98 %) und die Anpassung an regulatorische Vorgaben durch Eigenkapital schonende Assets (86%).

Deutschland ist am attraktivsten
Die Donner & Reuschel Studie zeigt, dass der deutsche Immobilienkreditmarkt im Ländervergleich das höchste Ansehen genießt: Für 77  Prozent der Befragten ist Deutschland der attraktivste Zielmarkt für diese Anlageklasse. Bei den Versicherern bejahen dies sogar 82 Prozent. Luxemburg  belegt mit 59 Prozent den zweiten Platz. Großbritannien liegt als Drittplatzierter weit abgeschlagen bei nur 25 Prozent. Nur  elf Prozent der Altersversorger und Pensionskassen betrachten Großbritannien als attraktiven Zielmarkt. Im direkten Ländervergleich wurde nur Deutschland als „sehr attraktiv“ bewertet. Die Länder Großbritannien, USA sowie  Frankreich bewerteten die Befragten als „durchschnittlich attraktiv“, Italien und Spanien sogar als „unattraktiv“.

Als besonders vorteilhaft werden Senior-Debt-Strategien eingeschätzt (61 %), die in den bevorzugten Zielmärkten Deutschland und Frankreich eingesetzt werden. Aufgrund der positiven Wirtschaftslage in diesen Zielmärkten soll der Fokus hier insbesondere auf Büroimmobilien, Industrie-/ und Logistikimmobilien, sowie auch Einzelhandelsimmobilien liegen.

Diejenigen, die sich damit auskennen, sehen Immobilienkreditfonds durchweg positiv und kennen die Vorteile  (hohe Rendite, Sicherheitsaspekt etc.). Ganze 65 Prozent der Befragten nennen das fehlende interne Know-how zum Thema Immobilienkreditfonds als größte als Barriere bzw. größten Nachteil.

 „Immobilienkreditfonds üben als rentables und das Eigenkapital schonendes Anlagevehikel eine große Anziehungskraft auf institutionelle Investoren aus. Die Bereitschaft in indirekte Immobilienanlagen zu investieren ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen“, erklärt Holger Leifeld, Leiter Capital Markets bei Donner & Reuschel. „Nun gilt es, die noch vorherrschende Unsicherheit durch Aufklärung und die Vermittlung eines tieferen Verständnisses abzubauen sowie weitere Aufklärungsarbeit zu leisten, um das Potential dieser Anlageklasse auszuschöpfen.“ (aa)

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