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Die neue Normalisierung

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Seit 2009 haben die Zentralbanken ihre Bilanzen auf beispiellose Art aufgebläht. Angesichts des weltweit verbesserten Wirtschaftsumfelds hat die Notwendigkeit einer „Normalisierung“ – Anhebung der Zinsen und Reduzierung der Bilanzen – zu einer vierten Welle des Tapering geführt.

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Neuer Mandelbrot-Momentum-Fonds nutzt vor allem Value-Investoren

Ein neuer Fonds von Mandelbrot Asset Management und Universal-Investment setzt auf den Momentum-Faktor in Europa und will sich die neuesten Erkenntnisse im Bereich Momentum zu Nutze machen. Vor allem für Value-Investoren könnte diese Strategie interessant sein.

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Dr. Wilhelm Berghorn, Mandelbrot Asset Management. „Es ist bekannt, dass die Überrenditen aus den verschiedenen Faktoren untereinander wenig, beziehungsweise im Falle von Momentum- und Value-Ansätzen sogar stark antikorreliert sind, so dass sich aus einem gezielten Faktor-Portfolio erhebliche Diversifikations-Effekte ergeben.“

Mandelbrot Asset Management und Universal-Investment erweitern mit dem Fonds Mandelbrot Europe (ISIN DE000A2DHUE3) die gemeinsame Fondsfamilie um eine direktionale Strategie für europäische Aktien. Dieser neue, regelbasierte Ansatz nutzt dieselbe Investitionslogik wie der vor fast zwei Jahren erfolgreich aufgelegte Fonds Mandelbrot Market Neutral Germany und der Mandelbrot Market Neutral US Technology.

Interessant für Value-Investoren
Analog zur bestehenden Produktfamilie werden aus dem STOXX 600 diejenigen Aktien ausgewählt, die das größte Wertsteigerungspotenzial bieten. „Beim Mandelbrot Europe setzen wir im Unterschied zu unseren beiden bestehenden Fonds auf ein direktionales Investment über den Momentum-Effekt, also die systematische Suche nach Titeln, die von steigenden Märkten überproportional profitieren sollten“, so Dr. Wilhelm Berghorn, Geschäftsführer von Mandelbrot Asset Management. Dieser Ansatz eigne sich insbesondere zur Strategie-Diversifikation, speziell für Value-Strategien. Hintergrund sind die in der Literatur bekannten stark gegenläufigen Überrenditen beider Ansätze.

„Während bekannte Momentum-Faktor-Strategien möglichst marktbreit agieren, fokussieren wir uns auf ein Portfolio aus rund 30 Aktien aus dem Universum des STOXX 600“, so Berghorn weiter. Kombiniert mit der innovativen Investitionslogik soll dies wesentlich stärkere Überrenditen aus dem Momentum-Effekt ermöglichen. „Wie stark dieser Effekt genutzt werden kann, hat sich seit Auflage der Strategie vor anderthalb Jahren in unserer Vermögensverwaltung gezeigt“, so Marcel van Leeuwen von der Deutschen Wertpapiertreuhand, die auch als Haftungsdach des Fonds fungiert. „Während klassische Momentum-Faktoren Überrenditen im niedrigen einstelligen Bereich erzielen konnten, zeigte die Mandelbrot-Strategie wesentlich stärkere Ergebnisse“, so van Leeuwen weiter.

Neueste Erkenntnisse zum Momentumeffekte
Als Grundlage des Investmentansatzes dienen neueste Erkenntnisse zum Momentum-Effekt, der durch moderne Analyseverfahren auf eine Vision des Mathematikers Benoît Mandelbrot zurückgeführt werden konnte. Das nach ihm benannte Mandelbrot-Marktmodell liefert einen Erklärungsansatz für diesen Effekt und stützt seine Theorie fraktaler Märkte.

Anhaltend hohe Nachfrage nach Faktor-Ansätzen
Immer mehr Investoren bevorzugen Faktor-Investments, da diese eine Investment-Stil-Diversifikation erlauben und auch die Vorgehensweise im Investitionsprozess vollständig transparent ist. Investoren mit Markt-Exposure und Fokus auf Faktor-Strategien bekommen in diesem Kontext mit dem Fonds Mandelbrot Europe einen wesentlichen Momentum-Baustein.

„Es ist bekannt, dass die Überrenditen aus den verschiedenen Faktoren untereinander wenig, beziehungsweise im Falle von Momentum- und Value-Ansätzen sogar stark antikorreliert sind, so dass sich aus einem gezielten Faktor-Portfolio erhebliche Diversifikations-Effekte ergeben“, so Berghorn.

Der Momentum-Faktor ist dabei ein äußerst wichtiger Baustein, erlaubt er doch vergleichsweise hohe Überrenditen bei nur leicht erhöhter Volatilität im Vergleich zu reinen Marktinvestments. (aa)

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