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„Neuer“ Macquarie-Fonds lockt mit attraktiver Rendite

Der „neue“ Macquarie Sustainable Emerging Markets LC Bond Fund taucht aus mindestens drei Gründen dieser Wochen auf den institutionellen Radarbildschirmen auf. Einer davon ist die bislang gezeigte Rendite, die Lust auf mehr macht. Institutional Money hat sich den Fonds näher angesehen.

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Christian Raudner, Macquarie Investment Management: „Die Nachhaltigkeit der Strategie, kombiniert mit den Top Bonitäten der Anleihen trotz Emerging Markets Währungen, einer klaren Investmentstrategie und einem äußerst attraktiven Renditeniveau, machen diesen Fonds tatsächlich einzigartig.“

Institutionelle Investoren auf der Suche nach einem „Renditebringer“ können langsam aber sicher den Macquarie Sustainable Emerging Markets LC Bond Fund (AT0000A177C4, Thesaurierer und  AT0000A1C9N5, Ausschütter) auf ihre Radarbildschirme nehmen. Trotz österreichischer ISINs steht der Fonds aber auch deutschen Großanlegern offen. Das Mitte April 2014 aufgelegte Vehikel, das bis zum 10. März 2017 „M200 Fonds“ hieß, weist ab April dieses Jahres endlich den von vielen professionellen Marktteilnehmern erwarteten dreijährigen Track Record auf. Laut „Bloomberg“ liegt der Macquarie Sustainable Emerging Markets LC Bond Fund auf Sicht der vergangenen zwölf Monate (Stichtag: 15.März 2017) im 98. Perzentil seiner Peer Group. Das bedeutet in der Bloomberg-Logik, dass der Fonds 98 Prozent seiner Peer Group outperformte. Die gute Performance wurde erzielt, obwohl es sich um Retail-Anteilsklassen handelt. Das Volumen beläuft sich inzwischen auf 160 Millionen Euro.

Da der Macquarie Sustainable Emerging Markets LC Bond Fund mit dem Österreichischen Umweltzeichen der Republik Österreich ausgezeichnet wurde, ist das Vehikel insbesondere für ESG-Investoren interessant. Macquarie Investment Management verweist des Weiteren auf den Vorteil, dass Investoren „zusätzliche Sicherheit durch die Umsetzung in einem österreichischen Investmentfonds und dem Euroclear Settlement der Anleihen erhalten“.

Über die Strategie
Das Fondsmanagement investiert in Anleihen supranationaler Emittenten (beispielsweise von der European Investment Bank (EIB), der International Bank for Reconstruction and Development (IBRD) oder der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Diese Emittenten finanzieren Projekte in Emerging Markets über die Emission von Anleihen in der entsprechenden Lokalwährung und müssen daher relativ hohe Kupons zahlen, die vergleichbaren Anleihen aus diesem Währungsraum entsprechen. So weist der Fonds eine durchschnittliche Kuponhöhe von 8,2 Prozent aus und eine Rendite von 9,2 Prozent, was darauf hinweist, dass einige der gehaltenen Papiere unter pari notieren.

Seit dem Fondsstart liegt der Schwerpunkt des Investments auf Anleihen in den Währungen brasilianischer Real (BRL), türkische Lira (TRY), russischer Rubel (RUB) und südafrikanischer Rand (ZAR). Laut Macquarie profitieren Investoren nicht nur von hohen Kupons, sondern auch von den Top-Bonitäten - vielfach „AAA“ - der Emittenten. Hinzu kommt ein äußerst geringes Zinsänderungsrisiko aufgrund einer durchschnittlichen Duration von etwa 1,5 Jahren.

„Die Nachhaltigkeit der Strategie, kombiniert mit den Top Bonitäten der Anleihen trotz Emerging Markets Währungen, einer klaren Investmentstrategie und einem äußerst attraktiven Renditeniveau, machen diesen Fonds tatsächlich einzigartig“, erklärt Christian Raudner, Head of Distribution, Macquarie Austria, gegenüber „Institutional Money“.

Ausreichend hohe Risikobudgets notwendig
Investoren im Macquarie Sustainable Emerging Markets LC Bond Fund erhalten zwar hohe laufende Renditen, müssen jedoch im Rahmen ihres Risikomanagements stärkere Währungsschwankungen berücksichtigen. So erlitt der Fonds nach Bloomberg-Informationen 2015 einen Rücksetzer von minus 9,4 Prozent, überzeugte jedoch mit einem Zuwachs von 21,7 Prozent im Jahr 2016. Im laufenden Jahr liegt der Fonds mit 1,3 Prozent im Plus. Laut Gesellschaft lag im Jahr 2016 der Macquarie Sustainable Emerging Markets LC Bond Fund auf Platz eins seiner Peer Group „Globale EM-Anleihen in Lokalwährung“.

Für 2017 und die Folgejahre eignet sich der Fonds speziell für Investoren, welche von stabilen oder besseren Emerging-Markets-Währungen ausgehen. Viele dieser Währungen gelten nach Einschätzung Macquaries noch immer als unterbewertet und das hohe Renditeniveau bietet mit einem Spread von fast zehn Prozent zu vergleichbaren AAA-Anleihen in Euro einen deutlichen Risikopuffer gegen Währungsschwankungen für die kommenden Jahre und ein attraktives Einstiegsniveau. (aa)

Redaktioneller Hinweis: Die aktuelle Währungs- und Laufzeitenallokation per 28.02.2017 sowie zwei kritische Fragen seitens „Institutional Money“ sowie die darauf gegebenen Antworten von Christian Raudner finden Sie in einer Fotostrecke oben.

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