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Arero-Fonds verändert Stellschrauben

Der ARERO-Fonds ist Deutschlands erster Multi-Asset-Indexfonds. Das Management wird von Prof. Dr. Martin Weber von der Uni Mannheim beraten. Zudem hat der Fonds ein eingebautes Rebalancing und niedrige Verwaltungskosten von 0,45 Prozent. Nun wird einiges verändert.

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Univ.Prof. Dr. Martin Weber, Mastermind des ARERO Fonds
© Hemmerich

"ARERO – Der Weltfonds" trägt seinen Beinamen aufgrund seiner Anlageausrichtung, bietet er doch ein Vermögensmanagement in einem einzigen Fonds. Über Swap-Kontrakte bildet er ein breit diversifiziertes Portfolio nach, das aus weltweiten Aktien (60 Prozent), in Euro denominierten Staatsanleihen (25 Prozent) und Rohstoffen (15 Prozent) besteht. Die Gewichtung der Assetklassen wird über ein Rebalancing jährlich einmal angepasst. Dabei gewichtet Professor Martin Weber von der Uni Mannheim die Regionen für den Aktienbereich nach dem Bruttoinlandsprodukt, nicht nach der Marktkapitalisierung. Seine Begründung: "Ich will damit die Schornsteine der Welt abbilden".

Änderungen werden  mit 1. Januar 2018 wirksam

Professor Weber: "Die vergangenen Monate haben wir aktiv genutzt, um die passive Vermögensanlage mit ARERO für unsere Kunden noch attraktiver zu gestalten und den Fonds auf das ab 2018 geltende Investmentsteuerreformgesetz vorzubereiten. So stellen wir auf vielfachen Kundenwunsch bei Aktien und Renten die bisherige Swap-basierte Abbildung auf eine physische Replikation um. Die damit verbundenen höheren Abbildungskosten werden nicht an die Anleger weitergegeben. Mit einer unveränderten Kostenpauschale von 0,45 Prozent pro Jahr und dem Verzicht auf Ausgabeaufschläge oder erfolgsabhängige Gebühren ist der Fonds somit auch in Zukunft noch außergewöhnlich kostengünstig."

Physische Replikation, halbjährliche Rebalancing und Mindestaktienquote kommt 

Die Rebalancingmethodik des Fonds wird ab 2018 dahingehend geändert, dass ein halbjährliches Rebalancing und eine Mindestaktienquote von 51 Prozent eingeführt werden. Hierdurch werden unterjährige Schwankungen in den Gewichten der Anlageklassen frühzeitiger ausgeglichen. Darüber hinaus gilt der Fonds aufgrund der Mindestaktienquote steuerlich als Aktienfonds, so dass Anleger ab 2018 die maximale Teilfreistellung gemäß Investmentsteuerreformgesetz in Höhe von 30 Prozent auf die gesamte Vorabpauschale und den gesamten Veräußerungsgewinn ansetzen können. (kb)

 

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