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Top-Fondsmanager Clay: "Aktienmärkte notieren 40 Prozent zu hoch"

BNY-Mellon-Fondsmanager Nick Clay zeichnet in einem Interview ein erschreckend düsteres Bild von den Aktienmärkten – und lässt kein gutes Haar an den Notenbankern.

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Nick Clay, BNY Mellon: "Es sind noch immer dieselben Zentralbanker an der Macht, die schon während der Finanzkrise verantwortlich waren."
© BNY Mellon

Nick Clay, Lead Manager des BNY Mellon Global Equity Income Fund, kann der momentan vorherrschenden Euphorie an den Aktienmärkten rein gar nichts abgewinnen. "Wir glauben nicht, dass die Zentralbanken uns gerettet haben oder dass US-Präsident Donald Trump die Wachstumsrate der Wirtschaft verdoppeln kann. Wir denken eher das Gegenteil", sagt Clay im Interview mit marketwatch.com. "Die Berichte, wonach wir durch das Schlimmste gekommen sind, wir jetzt robust seien, die Leitzinsen sich normalisieren, die Zinskurve steigen und sich jetzt unsere Wirtschaft beschleunigen wird — wir denken, das ist alles falsch."

Nach Ansicht von Clay steht eine herbe Enttäuschung bevor: "Meiner Meinung nach notieren die Aktienmärkte etwa 40 Prozent zu hoch." Er erwarte aber dennoch keinen Rücksetzer in dieser Größenordnung, da die Regierungen rechtzeitig einschreiten und dies verhindern würden.

"Sie sind süchtig danach, den Märkten immer mehr Zucker zu geben"
Kaum ein gutes Haar lässt der Fondsmanager an den Zentralbanken. "Es sind noch immer dieselben Zentralbanker an der Macht, die schon während der Finanzkrise verantwortlich waren. Sie sind süchtig danach, den Märkten immer mehr Zucker zu geben", so Clay.

Seine Arbeit als Fondsmanager gestalte sich durch die hohen Bewertungen von Aktien schwierig, weil es kaum mehr günstige Werte zu kaufen gebe – das treffe nicht nur auf die Aktien großer Konzerne zu, sondern auch auf Papiere aus der zweiten und dritten Reihe. (mb)

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