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Warum uns der Sektor „nicht-basiskonsumgüter“ in Europa gefällt

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Der Indikator für das Verbrauchervertrauen in der Eurozone zeigt zunehmenden Optimismus. Gleichzeitig steigen auch die Reallöhne, und die Kreditaufnahme von Haushalten. Von diesem Trend dürfte der Sektor Nicht-Basiskonsumgüter kurzfristig profitieren.

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Steinhoff-Wandler: Wer hat sie, wer hatte sie, wer hat sie nie gehabt?

Eine Spurensuche: Wir begeben uns auf die Fährte, wer diese Convertible Bonds in seinem Portfolio hält beziehungsweise hielt - und wer das Fettnäpfchen vermied.

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Welche Wandelanleihe-Spezialisten hatten Exposure zu zumindest einem der drei Steinhoff- Wandler? Wie gehen sie damit um und - so sie Exposure hatten, was hat das an Performance gekostet?
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© sdecoret / Fotolia

„Über 500 Wandelanleihen im Universum, vier große Regionen, elf Sektoren, mehr als 220 Handelstage in 2017, und am Ende bleibt eine einzige Frage: Hat man am 6. Dezember 2017 noch Steinhoff gehalten? "Diese Frage wird sicherlich die Spreu vom Weizen im Wandelanleihen Markt auf einige Zeit trennen“, merkt ein Marktteilnehmer - ohne Exposure zu Steinhoff - an.

Steinhoff hat ein extremes Beispiel dafür geliefert, dass der Kurssturz der Wandler im Vergleich zur Aktie deutlich weniger ausgeprägt ist. Diesen „relativen“ Schutz sollten Wandler auch in strukturellen und länger anhaltenden Krisenphasen liefern können. Ist die Bonität eines Schuldners nicht derart in Frage gestellt wie bei Steinhoff, kommt dieser Schutz gegen massive Kursverluste noch deutlich ausgeprägter zum Tragen. Während die beiden Wandler mit Fälligkeit 2022 uns 2023 jeweils zirka 60 Prozent seit der Jahresmitte verloren, sind es bei der Aktie 85 Prozent. Das zeigt der folgende Chart.

Steinhoff-Wandler im perfekten Sturm, aber  mit weniger Verlust als die Aktie

Quelle: Bloomberg, Holinger AM

Wandler sind allemal als Fremdkapital gegenüber dem Aktienkapital in der Kapitalstruktur höher gestellt und damit deutlich verlustmindernd. (kb)

 

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