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OECD-Bericht: Private Pensions-Assets erreichen 2016 neuen Höchststand

Der kürzlich erschienene Report "Pension Markets in Focus" deckt nun schon private Pensionssysteme in 85 Ländern ab. Die in den OECD-Staaten verwalteten Assets erreichten Ende 2016 einen Wert von 38 Billionen US-Dollar und damit ein neues Hoch.

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© XtravaganT / Fotolia

Verluste, die es im Zuge der Finanzkrise gegeben hatte, sind mittlerweile in fast allen Berichtsländern der OECD aufgeholt worden. Allerdings übt die Niedrigzinslandschaft durch tiefe Anleiherenditen weiterhin Druck auf die Anbieter von privaten Pensionslösungen aus. Dies könnte dazu führen, schreibt die OECD, dass einige Versprechen den künftigen Pensionsbeziehern gegenüber nicht eingehalten werden. 

Free Lunch Diversifikation im Auge behalten!

Die OECD befürchtet, dass die Anbieter sich dazu veranlasst sehen könnten, höhere Risiken bei ihren Kapitalanlagen zu nehmen, um höhere Renditen zu erzielen. Dabei sage die Finanztheorie, so die OECD weiter, dass man ohne unangebracht hohe Risiken höhere Anlageerträge erzielen könne, wenn man nur ausreichend gut in seiner Asset Allokation diversifiziert sei. Breiter gestreute Renditequellen über Länder, Währungen, Sektoren und Instrumente seien anzustreben. Sind diese Investment zueinander nicht korreliert, verhalten sie sich unterschiedlich in bestimmten Marktsituationen und reduzieren das Portfoliorisiko.

Konzentration der privaten Pensions-Assets in der angelsächsischen Welt und Japan

Die nachfolgende Grafik zeigt, wo die Vermögen konzentriert sind. In den USA sind es über fünf Billionen US-Dollar, aber auch Australien, Kanada, UK, die Niederlande und Japan befinden sich jenseits der Billionen-Grenze.

Spezialbericht zu Auslandsinvestments von Pensionsanbietern

Analysiert wird hier beispielsweise das Ausmaß der Nutzung der Diversifikationsmöglichkeiten im Ausland, in welche Regionen diese Investments fließen und welche Kanäle dafür benutzt werden. Untersucht werden auch operative und vor allem regulatorische Hürden für Auslandsanlagen. Die Daten stammen dabei von staatlichen Organisationen in den Mitgliedsstaaten, wobei die OECD eine Partnerschaft mit der Internationalen Organisation der Pensionsaufseher (International Organisation of Pension Supervisors; IOPS) und der Weltbank bildete. Letztere deckt private Pensionslösungen auch von Staaten außerhalb der OECD ab. 

Interessierte können hier direkt Einblick nehmen. (kb)

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