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Warum uns der Sektor „nicht-basiskonsumgüter“ in Europa gefällt

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Der Indikator für das Verbrauchervertrauen in der Eurozone zeigt zunehmenden Optimismus. Gleichzeitig steigen auch die Reallöhne, und die Kreditaufnahme von Haushalten. Von diesem Trend dürfte der Sektor Nicht-Basiskonsumgüter kurzfristig profitieren.

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Fidelity International kündigt marktführendes Gebührenmodell an

Dabei handel es sich um ein variables Gebührenmodell mit einer Reduzierung der Basis-Managementgebühr, die mit dem Erfolg des Fondsmanagements "mitatmet". Die Aktiv-Passiv-Kostendiskussion war der Ausgangspunkt für diese Überlegungen.

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© Elnur / Fotolia

Die Debatte um den Nutzen aktiven Fondsmanagements, die Ausrichtung der Anbieter auf das Kundeninteresse und die Transparenz von Gebühren wird immer intensiver geführt. Vor diesem Hintergrund hat sich Fidelity International dazu entschieden, die Gebührenstruktur für seine Leistungen grundlegend zu ändern. Man führt bei seinen aktiv gemanagten Aktienfonds für Kunden weltweit ein neues Gebührenmodell ein, das eine variable Managementgebühr umfasst. Dabei wird die bisherige jährliche Managementgebühr reduziert und um eine variable Managementgebühr ergänzt. Diese knüpft symmetrisch an die Wertentwicklung der Fonds an.

Gleittarif: Im Outperformancefall gibt es einen Zuschlag

Die variable Managementgebühr stellt faktisch einen gleitenden Tarif dar. Risiko und Rendite werden in beide Richtungen geteilt – ein Mechanismus, der auch als „Fulcrum Fee“ bezeichnet wird. Das heißt: Wenn die Fonds eine Outperformance nach Kosten erzielen, wird Fidelity an dem Mehrertrag beteiligt. Entwickelt sich die Anlage dagegen nur analog zur Benchmark oder schwächer, wird der Kunde unter der neuen Regelung mit geringeren Gebühren belastet als bisher. Dabei bewegt sich der Gebührensatz innerhalb einer Bandbreite, die durch eine vorgegebene Höchstgrenze (Cap) und ein bestimmtes Mindestniveau (Collar) definiert ist. Das neue Gebührenmodell wird zusätzlich zu dem bereits bestehenden Gebührenmodell eingeführt. Damit kann der Kunde künftig zwischen zwei Modellen wählen.

Collar und Cap bei den Gebühren

Brian Conroy, President von Fidelity International, dazu: „Wir wollen mit der Neuregelung demonstrieren, dass wir bei unseren aktiv gemanagten Strategien unser Bestes geben. Daher werden wir dort keine fixe Gebühr mehr erheben, sondern werden entsprechend unserer Leistung für unsere Kunden entlohnt. Mit diesem Schritt wird unser Geschäftserfolg enger an die Wertentwicklung der Kundenportfolios verknüpft, und wir glauben, dass Anleger und Aufsichtsbehörden genau das von uns erwarten. Im Unterschied zu erfolgsabhängigen Gebührenregelungen bei anderen Anbietern zeichnet sich unser Modell dadurch aus, dass bei einer Underperformance die Gebührenbelastung für den Kunden verringert wird.“

Fidelity Position zu Research-Kosten unter MiFID II

Fidelity International informiert über die Position zu den Vorgaben der MIFID-II-Richtlinie in punkto Kostenausweis für externes Research. Das Haus ist aber der Ansicht, dass sich die Diskussion einseitig darauf konzentriert, welches Verfahren die einzelnen Asset Manager bei der Bezahlung externer Research-Leistungen nutzen werden. Im Mittelpunkt sollten stattdessen die gesamten Kosten für die erbrachten Asset-Management-Services und der jeweilige Nutzen stehen. Außerdem ist das Geschäftsmodell der Natur nach global – sowohl von der Anlegerbasis her als auch hinsichtlich des Zugangs der Kunden zur globalen Research-Plattform. Das bedeutet, dass das gesamte Unternehmen einen einheitlichen Ansatz verfolgen muss.

Einheitlicher Ansatz für das ganze Unternehmen mit CSA-RPA-Modell

Aus diesem Grund hat sich Fidelity International in Bezug auf die Bezahlung von externem Research für das so genannte CSA-RPA-Modell entschieden. Die gleichzeitige Verringerung der Basis-Managementgebühr wird die aus externen Research-Leistungen resultierende Gebührenbelastung der Kunden mehr als kompensieren. Nach Überzeugung von Fidelity International ist das CSA-RPA-Modell (CSA = Commission Sharing Agreements; RPA = Research Payment Account) eine flexible, transparente und global einheitliche Methode, um Zugang zu externen Informationen zu erhalten, die zur Unterstützung des aktiven Managementprozesses notwendig sind.

Fidelity wählt eine von drei Möglichkeiten

Die EU-Richtlinie MIFID II sieht drei Möglichkeiten für die Begleichung der Kosten von externem Research vor: a) die direkte Begleichung durch den Asset Manager, b) die direkte Belastung des jeweiligen Kundenportfolios zugunsten eines Research Payment Account (RPA) sowie c) gemeinsam mit den Transaktionsgebühren belastete (und separat ausgewiesene) Kosten zugunsten eines Research Payment Account („CSA-RPA-Modell“). Letzteres wählt Fidelity International.

Brian Conroy kommentiert: „Wir haben uns eingehend mit den Auswirkungen der neuen regulatorischen Anforderungen beschäftigt. Dazu haben wir auch eine kürzlich veröffentlichte Marktanalyse der britischen Aufsichtsbehörde berücksichtigt, die sich mit der unzureichenden Innovation in unserer Branche bei den Gebührenstrukturen beschäftigt. Vor diesem Hintergrund halten wir einen grundlegenden Wandel bei der Erhebung von Gebühren von unseren Kunden für erforderlich. Es ist unser Ziel, unseren Kunden sowohl eine bedarfsgerechte Auswahl an Anlageprodukten zu bieten als auch Mehrwert zu liefern. Deshalb werden die von uns erbrachten Leistungen im Zuge der genannten Änderungen noch unmittelbarer an die Bedürfnisse und Erwartungen unserer Anleger geknüpft.“

Indexfonds-Angebot soll ausgeweitet werden 

Für diejenigen Anleger, denen es nur auf eine Verringerung der Gebühren ankommt und die kein Entgelt für einen aktiven Ansatz zahlen wollen, wird Fidelity die erfolgreiche Palette kostengünstiger Indexfonds auf globaler Basis und für alle Kunden zugänglich ausweiten.

Veranschaulichung des neuen Gebührenmodells

Quelle: Fidelity International 

(kb)

 

 

 

                                                                                                                                                                       

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