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Institutional Money Kongress 2015

24. und 25. Februar 2015
Congress Center, Frankfurt
Ludwig-Erhard-Anlage 1

Kongress-News

INSTITUTIONAL MONEY KONGRESS 2015


Frühstücksworkshop und Podiumsdiskussionen mit führenden Fachexperten


EXKLUSIV: Der Bundesverband Deutscher-Stiftungen und proFonds, Dachverband gemeinnütziger Stiftungen der Schweiz, laden zur bereits dritten länderübergreifenden Veranstaltung ein:

Frühstücksworkshop "Moral oder Rendite - wo liegen die Grenzen des Akzeptablen?"

Dienstag, 24. Februar, 08:30-09:20 Uhr

Geballte Information beim Frühstücksworkshop: Vier namhafte Stiftungsexperten aus Deutschland und der Schweiz geben Antworten darauf, wie Moral und Rendite miteinander vereinbar sind… mehr

Dr. Christoph Degen

Dr. Christoph Degen, Geschäftsführer, proFonds, Dachverband gemeinnütziger Stiftungen der Schweiz, Basel

Kaspar Müller

Kaspar Müller, Präsident der Ethos-Stiftung, Genf

Berenike Wiener

Berenike Wiener, Referatsleiterin, Stiftungsmanagement und Corporate Sector, Bundesverband Deutscher Stiftungen, Berlin

Michael Dittrich

Michael Dittrich, Abteilungsleiter Finanzen und Verwaltung, Deutsche Bundes­stiftung Umwelt, Osnabrück

Moderierte Podiumsdiskussion "Falsch verstandenes Verantwortungsbewusstsein als Renditebremse?"

Mittwoch, 25. Februar, 15:25-16:15 Uhr

Wie trotz tiefer Zinsen und volatiler Finanzmärkte eine nachhaltig positive Rendite unter Einhaltung von ESG-Kriterien erzielt werden kann, darüber diskutieren internationale Stiftungsverantwortliche in der von Markus Schuller moderierten Podiumsdiskussion…

Robert Müller

Robert Müller, Mitglied der Geschäftsleitung, Dipl. Stiftungsmanager VMI, Forma Futura Invest AG, Nachhaltige Vermögens-verwaltung Zürich

Christoph Metzelder

Christoph Metzelder, Vorstand der Christoph Metzelder Stiftung, Düsseldorf

Dieter Lehmann

Dieter Lehmann, Mitglied der Geschäftsleitung, Volkswagen­Stiftung, Hannover

Markus Schuller
Moderation:

Markus Schuller, Gründer von Panthera Solutions, Monaco

Die Quadratur des Kreises ist heute von Stiftungsverantwortlichen gefordert, damit diese den Stiftungszweck erfüllen können: nämlich im vorherrschenden „New Normal“ mit tiefen Zinsen und ein­gelaufenen Credit Spreads trotz volatiler Finanzmärkte eine nachhaltig positive Rendite unter Einhaltung von ESG-Kriterien zu erzielen. Aber sind Stiftungen mit ­ihren anleihenlastigen Kapitalanlagen noch auf der Höhe der Zeit, blockieren etwa traditionelles Denken und klassisches Verantwortungsgefühl, das Volatilität als Feind begreift, eine zeitgemäße Vermögensanlage? Ist „Long only“ in weiten Bereichen noch zeitgemäß, sollten nicht vielmehr Long/Short-Strategien und Konzeptinvestments nach vorne kommen? Der Blick über den Tellerrand lohnt sich allemal. Experten aus Deutschland und der Schweiz diskutieren über aktuelle Fragestellungen im Bereich der Vermögensverwaltung und erklären, wo der Schuh drückt.

Moderierte Podiumsdiskussion "Zweite Säule im Brüsseler Spannungsfeld der Politik: Wer ist wann wofür zuständig, wer funkt dazwischen?"

Mittwoch, 25. Februar, 15:25-16:15 Uhr

Die Einrichtungen der betrieblichen Altersvorsorge (EBaV) befinden sich im Spannungsfeld von neuer EU-Kommission und EIOPA, aber auch Ratspräsidentschaft und EU-Parlament haben ihre Interessen und versuchen diese durchzusetzen. Beispielgebend für die Hü-Hott-Politik war die italienische Ratspräsidentschaft im zweiten Halbjahr 2014, die einmal die zweite Säule als Finanzintermediäre mit allen daraus abzuleitenden Konsequenzen ansah, das andere Mal wiederum nicht…

Justin Wray

Justin Wray, Chef der Policy Unit der EIOPA, verantwortlich für die Steuerung in den Bereichen Pension, Versicherung sowie Veranlagung

Saskia van Ewijk

Saskia E. van Ewijk , Seconded National Expert in der General- direktion der Europäischen Kommission für FISMA im Bereich "Pensions and Insurance"

Fritz Janda

Fritz Janda, Geschäftsführer des Fach- verbandes der Pensionskassen Österreichs, Mit- glied der Stake- holder Group der Europ. Aufsichts- behörde (EIOPA)

Heribert Karch
Moderation:

Heribert Karch, GF MetallRente, Vorsitzender Arbeitsgemeinschaft für betriebl. Altersversorgung (aba)

In der Altersversorgung bedeutet ein Mehr an Regulierung immer auch ein Mehr an Kosten und damit niedrigere Betriebsrenten in der Zukunft, von der Niedrigzinspolitik einmal abgesehen. Justin Wray, Head of the Policy Unit, verantwortlich für Pensions and Insurance bei EIOPA, Saskia E. van Ewijk, Seconded National Expert in der Generaldirektion der Europäischen Kommission für FISMA im Bereich "Pensions and Insurance", und sich u.a. mit den Trilog Verhandlungen zur Ausgestaltung von IORP II befasst, Fritz Janda, Geschäftsführer des Fachverbandes der Pensionskassen Österreichs, und Heribert Karch, Vorstandsvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für betriebliche Altersversorgung (aba), haben ihre Teilnahme zugesagt. In dieser Diskussionsrunde, die Hochspannung garantiert, könnten mögliche Diskussionspunkte sein: Wie gestalten sich die Kompetenzbereiche zwischen den Brüsseler Behörden? Am Beispiel der Iorp-II-vorschläge betreffend Risk Evaluation for Pensions (REP) kam es zu einer Kompetenzverlagerung von der Kommission zur EIOPA. Kommt es zu Aufweichungen der Regulierungsvorhaben durch Finanzkommissar Jonathan Hill? Wird den Wünschen der zweiten Säule in ihrer Heterogenität unter dem neuen EU-Kommissar mehr Gehör geschenkt? Auch EIOPA ist nicht allmächtig, wie sich am Beispiel der Solvenzkapitalunterlegung von Venture Capital zeigt. Auf politischen Druck wurden gegen den Wunsch der EIOPA die Eigenmittelanforderungen im Solvency-II-Marktmodul von 49 auf 39 Prozent gesenkt. Sind weitere Privilegierungen der Unterlegung von Infrastrukturinvestitionen und ABS möglich? Bleiben EIOPAs Pläne hinsichtlich der Einführung von Solvency II (light?) für die zweite Säule aufrecht? EIOPA rückt von der Idee des "Holistic balance Sheet" (HbS) nicht ab. bringen Sie sich mit Ihren Anliegen aktiv in die Diskussion ein und stellen Sie an das Panel jene Fragen, auf die Sie schon immer eine Antwort wollten!

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